Bevölkerung hat großes Bedürfnis nach Sicherheit

Neuer Carabinieri-Chef: Südtirol relativ sicher

Dienstag, 15. September 2015 | 16:43 Uhr

Bozen – In Bozen hat sich heute der neue Kommandant der Carabinieri in Südtirol der Öffentlichkeit präsentiert. Oberst Stefano Paolucci durfte bereits in den 90-er Jahren Südtirol kennenlernen, als er in St. Ulrich seinen Dienst versah. 

Er meinte heute auf einer Pressekonferenz, dass Südtirol keine großen Probleme krimineller Art habe. Dennoch gelte es dem Bedürfnis der Bevölkerung nach Sicherheit zu entsprechen. Der gebürtige Römer kündigte in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit mit den anderen Polizeiorganen im Land an. Zudem will er auf stete Präsenz setzen.   

Paolucci folgt auf Giuliano Polito, der die Leitung der alpinen Ausbildungsstätte der Carabinieri in Wolkenstein übernommen hat.

Geboren am 5. Juli 1968 schlug der neue Carabinieri-Kommandant eine Karriere beim Heer im Jahr 1987 ein und besuchte die Militärakademie in Modena. Anschließend setzte er seine Ausbildung in Rom fort.

Paolucci hat unter anderem ein Universitätsstudium in Rechtswissenschaften und eine Masterabschluss zweiten Grades in Rom abgeschlossen. Erste Erfahrungen sammelte er in Bologna, aber er war auch bereits in Bozen und in Gröden bei der Alpini-Ausbildung aktiv.

Er gilt als Experte der internationalen strategischen Militärforschung und er ist Rechtsberater in Sachen Völkerrecht. Deshalb war er auch bei der Mission ITALFOR „Pellicano“ in Albanien im Einsatz.

Nachdem er zum Oberst ernannt worden war, leitete er unter anderem auch die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Carabinieri.

Von: ©lu/mk

Bezirk: Bozen