Fall Heuschreck gibt immer noch Rätsel auf

Neues Gutachten entlastet Ester Quici

Montag, 14. September 2015 | 10:24 Uhr

Bozen – Ein neues Gutachten zum Tod von Alessandro Heuschreck könnte Medienberichten zufolge seine Lebensgefährtin Ester Quici entlasten. Die Messerstiche, mit denen der Heuschrecks Körper übersät war, lassen auf keine Tötungsabsicht schließen. Vielmehr handle es sich laut Gutachten um Schnitte.

Bekanntlich ist Heuschreck 22. März in einer Wohnung in der Freiheitsstraße in Bozen tot aufgefunden worden, nachdem er verblutet war. Quici, die darauf in Verdacht geriet, befindet sich derzeit immer noch mit elektronischer Fußfessel im Hausarrest.

Quici hatte stets erklärt, dass sich Heuschreck die Verletzungen selbst zugefügt habe. Es sei zu einem Handgemenge gekommen und sie habe ihm das Messer entreißen wollen.

Die Staatsanwaltschaft könnte aufgrund des Gutachtens die Anklage auf Mord abschwächen.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen