Pöder will Geldflüsse aus dem Ausland prüfen

Neues Islam-Zentrum entsteht in Bozen

Montag, 06. April 2015 | 09:29 Uhr

Bozen – Wie der Bozner Imam laut Alto Adige online während des Freitaggebets verkündete, habe die Islamische Gemeinde eine 700 Quadratmeter große, zweistöckige Halle in der Negrellistraße erworben, um dort das erste islamische Kulturzentrum der Landeshauptstadt eröffnen zu können. Das Zentrum solle nicht bloß eine religiöse Kultstätte sein, wie es sie bereits in mehreren Zonen der Stadt gebe, sondern als echtes Kulturzentrum auch Raum bieten für den Unterricht der arabischen Sprache und muslimischen Kultur als solche, das Feiern islamischer Feste sowie auch ein Treffpunkt für Jugendliche sein. Finanziert wurde der Ankauf durch ein Fundraising innerhalb der selbigen Gemeinschaft, welches vom italienischen Staatsschutz DIGOS monitoriert wurde.

Pöder: "Geldflüsse aus dem Ausland kontrollieren"

Der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, fordert im Zusammenhang mit der geplanten neuen islamischen Gebetsstätte in der Bozner Negrellistrasse die Überprüfung von Geldflüssen aus dem Ausland.

"Die islamische Gemeinschaft in Bozen hat laut eigenen Angaben ein zweistöckiges 700 Quadratmeter großes Gebäude in Bozen angekauft und will dieses zur islamischen Gebets- und Kultstätte ausbauen", so Pöder.

"Es ist kein Geheimnis, dass solche islamischen Kultstätten gerne auch als Treffpunkte radikaler Moslems und islamistischer Scharfmacher genutzt werden. Und man weiß auch, dass Moscheen und Gebäude sowie islamische Geistliche häufig mit Geldern aus dem islamischen Ausland mitfinanziert werden", so Pöder.

"In Österreich sah sich das Parlament jüngst sogar gezwungen, mit dem neuen Islamgesetz die Geldflüsse aus dem Ausland zu verbieten", unterstreicht der Abgeordnete.

"Ich denke, dass man die Geldflüsse für die islamische Gebetsstätte und die dort künftig tätigen Prediger und Ausbildner genauestens überwachen und überprüfen sollte. Wir brauchen keine aus dem Ausland finanzierten Brutstätten des Islamismus in Südtirol", so Pöder. "Der Islam gehört nicht zu Europa so lange er kulturell und politische im 18. Jahrhundert verhaftet ist", so Pöder, der die Landesregierung über eine Landtagsanfrage mit der Thematik befassen will.

Von: ©mh/lu