Hitze und starke Sonneneinstrahlung führen zu Ozonkonzentrationen

Ozon: Erneut Informationsschwelle am Ritten überschritten

Donnerstag, 23. Juli 2015 | 11:03 Uhr

Ritten – Aufgrund der anhaltend warmen Temperaturen und der Sonneneinstrahlung wurde am gestrigen Mittwoch, 22. Juli, an der Messstation der Landesumweltagentur am Ritten erneut die Ozon-Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter überschritten.

Zweimal, um 5.00 Uhr morgens und um 20.00 Uhr abends, kletterte gestern die Ozonkonzentration an der Messstation am Ritten über die Informationsschwelle von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter: Um 5.00 Uhr wurden 181 Mikrogramm pro Kubikmeter und um 20.00 Uhr 184 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen.

Erhöhte Ozonkonzentrationen treten vor allem im Talkessel zwischen Bozen und Meran, im Unterland und an den angrenzenden Hochplateaus – insbesondere am Ritten und auf der Seiser Alm – sowie an Berghängen auf, informiert das Labor für physikalische Chemie der Landesumweltagentur.

Hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung führen zu hohen Ozonkonzentrationen, mit dem Regen sinken die Werte. "Aufgrund der Wettervorhersage sind auch weiterhin erhöhte Ozonkonzentrationen möglich", erklärt Luca Verdi, Direktor des Labors für physikalische Chemie.

Personen mit Erkrankungen der Atemwege sollten bei erhöhten Ozonwerten vorsorglich ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Nachmittagsstunden und in den Abendstunden, vermeiden.

Die aktuellen Daten (Tages- und Monatsverläufe) sämtlicher Messstationen sind jederzeit im Internet abrufbar: http:/www.provinz.bz.it/Luft. Weitere Auskünfte erteilt das Labor für physikalische Chemie, Tel. 0471 417140.

WAS BISHER BERICHTET WURDE (22.07.2015)

Mit dem Anstieg der Temperaturen und der Sonneneinstrahlung sind in den vergangenen Tagen erneut die Ozonkonzentrationen angestiegen. Gestern wurde an der Messstation am Ritten die Informationsschwelle von 180µg/m³ überschritten.

Die Informationsschwelle für Ozonwerte an der Messtelle am Ritten wurde um 21 Uhr überschritten. Der höchste Stundenmittelwert lag bei 184 µg/m³.

Erhöhte Ozonkonzentrationen treten normalerweise vor allem im Talkessel zwischen Bozen und Meran, im Unterland und an den angrenzenden Hochplateaus – insbesondere am Ritten und auf der Seiser Alm – sowie an Berghängen auf, informiert das Labor für physikalische Chemie.

Hohe Temperaturen und starke Sonneneinstrahlung führen zu hohen Ozonkonzentrationen, mit dem Regen sinken die Werte. "Aufgrund der Wettervorhersage sind auch weiterhin erhöhte Ozonkonzentrationen möglich", erklärt Luca Verdi, Direktor des Labors für physikalische Chemie.

Personen mit Erkrankungen der Atemwege sollten bei erhöhten Ozonwerten vorsorglich ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Nachmittagsstunden und in den Abendstunden, vermeiden.
Die aktuellen Daten (Tages- und Monatsverläufe) sämtlicher Messstationen sind jederzeit im Internet abrufbar: http:/www.provinz.bz.it/Luft.

Weitere Auskünfte erteilt das Labor für physikalische Chemie, Tel. 0471 417140.

Von: ©lpa

Bezirk: Salten/Schlern