Laut Astat-Daten ist die Zahl der Geburten in Südtirol weiter rückläufig

Pöder: “Geburtenrückgang Folge kinderfeindlicher Politik”

Donnerstag, 18. Juni 2015 | 18:13 Uhr

Bozen – Als Folge einer kinder- und familienfeindlichen Landespolitik bezeichnet der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder, den Geburtenrückgang in Südtirol. Laut Astat-Daten ist die Zahl der Geburten in Südtirol weiter rückläufig.

"Die Südtiroler Landespolitik hat es bislang versäumt, die direkte Familienförderung auszubauen sowie die finanzielle und Rentenabsicherung speziell der Mütter zu garantieren und die Elternzeit auch für Privatangestellte und Selbständige den öffentlichen Angestellten anzugleichen", so Pöder.

"Südtirols Landespolitik fördert die Fremdbetreuung der Kinder und tut zu wenig gegen den zunehmenden finanziellen Zwang für beide Elternteile, auch im Kleinkindalter berufstätig zu sein. Teilzeitarbeit bei Vollzeitlohn für Eltern mit Kleinstkindern, mehr direkte Familienförderung sowie Gleichstellung der Privatangestellten und Selbständigen mit den öffentlichen Angestellten, Elternrente, Anerkennung der Familienarbeit und 36 Monate Elternzeit bis zum achten Lebensjahr des Kindes müssen die Rolle der Kindererziehung in der Familie aufwerten", erklärt Pöder abschließend.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen