"Eigentliche Schlepperbanden sitzen in den Regierungen und in Brüssel"

Pöder: “Renzi auch in Flüchtlingspolitik Totalversager”

Montag, 20. April 2015 | 13:45 Uhr

Bozen – Auch in der Flüchtlingspolitik erweist sich Ministerpräsident Matteo Renzi nach Ansicht des Abgeordneten der BürgerUnion, Andreas Pöder, "als Totalversager der außer Worthülsen nichts zur Lösung der Problematik beisteuert."

"Auf dem Meer zwischen Afrika und Italien ereignen sich fast täglich unvorstellbare Flüchtlingsdramen und Renzi beruft einen Krisengipfel der Regierung ein, um die Schuld auf Europa zu schieben. Die eigentlichen Schlepperbanden sitzen in den europäischen Regierungen und in Brüssel, weil sie sich bisher zu keiner klaren Linie gegen die Flüchtlingsströme durchringen konnten. Mit Gutmenschen-Parolen löst man das Flüchtlingsproblem nicht sondern schafft unter Flüchtlingen Begehrlichkeiten, die Europa nie und nimmer erfüllen kann und die nur Geld in die Kassen der Schleppermafia spülen und zu den menschlichen Dramen im Mittelmeer führen", kritisiert Pöder.

"Keine der bisher von verschiedenen Seiten vorgeschlagenen Lösungen ist einfach, die effizienteste und auch humanste erscheint jedoch jene, die Flüchtlinge bereits in Afrika am Start nach Europa zu hindern. Durch militärische Sondereinheiten müssen die Flüchtlingsströme bereits in Afrika aufgehalten werden, die von den Schlepperbanden organisierten Boote  müssen bevor die Flüchtlinge vor Afrikas Küste an Bord gehen versenkt werden. Damit verhindert man wenigstens weitgehend, dass fast täglich Boote kentern und Menschen ertrinken. Und Italien muss einen sofortigen und ausnahmslosen Aufnahmestopp von Flüchtlingen beschließen, auch ohne Zustimmung der EU", so Pöder.

"Aber wie es ausschaut, agiert die Regierung Renzi wenn´s wirklich darauf ankommt und sie mit Worthülsen und Selfies nicht mehr weiterkommt, völlig planlos und entscheidungsschwach", so Pöder.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen