Kritik der jungen BürgerUnion

Preiserhöhung bei Bus und Bahn: “Überheblichkeit der Landesregierung”

Mittwoch, 01. Juli 2015 | 15:52 Uhr

Bozen – Als ausgesprochen überhebliche Handlung bezeichnet die Junge BürgerUnion das Verhalten der Landesregierung, die ab 1. September die Tarife für Bus und Bahn in Südtirol erheblich anhebt.

„Wir haben als BürgerUnion letzten Oktober einen Erfolg im Südtiroler Landtag erzielt. Die BürgerUnion hat damals in einem Beschlussantrag gefordert, dass die Pendler einen Zwei-Jahres-Tarif bekommen und dass Südtirols Familien mehr entlastet werden“, schreibt die Junge BürgerUnion in einer Aussendung. „Diese Anträge wurden vom Landtag angenommen, jedoch ist bis heute nichts passiert“, so der Landesjugendsprecher, Stefan Taber.

Laut der jungen BürgerUnion hat die Landesregierung „in ihrer gewohnt überheblichen Art einfach über einen Beschluss des Landtages hinweg gesehen. Auch ein Brief vom Präsidenten des Landtages, Thomas Widmann hat die Landesregierung nicht  davon abgehalten, einfach einen beschlossenen Beschluss zu übergehen.“

„Dem nicht genug, werden die Tarife für den SüdtirolPass ab 1. September drastisch erhöht. Momentan zahlt man bis zum Tausendsten Kilometer acht Cent pro Kilometer, ab 1 September sind es aber zwölf Cent pro Kilometer. Ebenso hat sich der Tarif beim SüdtirolPass für Familien um vier Cent pro Kilometer erhöht“, so die junge BürgerUnion in ihrer Aussendung.

„Ab dem 10.001 Kilometer kostet jeder Kilometer gleich viel wie aktuell. Das heißt, es wurden keinerlei Vorteile für die Bevölkerung erzielt. Anstatt einen wirklich sinnvollen Beschluss des Landtages zu berücksichtigen und die Bürger zumindest ein wenig zu entlasten, werden Tarife hinaufgeschraubt. Dies zeugt davon, wieviel Bürger nähe die Landesregierung Besitzt. Das Volk ist ihnen scheinbar egal, Hauptsache die Zahlen stimmen am Ende des Jahres“, schließt Jugendchef Taber die Aussendung der jungen BürgerUnion.

Von: ©lu