Flüchtlingspolitik

Projekt Bozen für sicheres Geleit und solidarische Notaufnahme

Montag, 07. September 2015 | 17:22 Uhr

Bozen – Die Stadtliste Projekt Bozen appelliert an die Verantwortlichen im Land Südtirol und in der Stadt Bozen, sich auf allen Ebenen für eine solidarische Flüchtlingspolitik  einzusetzen und jeglicher Ausländerhetze und Rassismus aktiv entgegenzutreten.

Aktive Solidarität bedeutet laut Projekt Bozen auf EU-Ebene, dass es „humanitäre Korridore“ brauche. Wer von Krieg, Terror wirtschaftlichem Zusammenbruch nach Europa flieht, müsse Recht auf Reisefreiheit vom Fluchtland zum Fluchtziel haben.

Außerdem fordert die Stadtliste eine „Operation Christophorus“. „Sicheres Geleit und Solidarische Notaufnahme nach dem Beispiel unserer Hilfe für die Flüchtlinge aus dem Bosnienkrieg vor 20 Jahren! Dabei unterstützen wir die Maßnahmen der Landesregierung“, erklärt Rudi Benedikter von Projekt Bozen.

Auch in Bozen könne etwas getan werden. „Gleich ob Fluchtpunkt oder Zwischenstation, Bozen ist eine weltoffene Stadt und sollte konkrete Initiativen nach dem Beispiel Merans setzen. Ganz aktuell schlagen wir vor, Flüchtlinge zum Bozner Radltag am 12./13. September einzuladen, sie mit Fahrrädern der Stadt Bozen auszurüsten, damit sie an den Veranstaltungen teilnehmen können“, erklärt Benedikter abschließend.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen