Generaldirektor Dr. Thomas Schael besuchte die Primarversammlung im Krankenhaus Bozen

Sanität: Teamarbeit und Integration

Dienstag, 08. September 2015 | 19:14 Uhr

Bozen – Bei seinem Treffen wurde Generaldirektor Dr. Thomas Schael von Sanitätsdirektor Dr. Oswald Mayr, Pflegedirektor Dr. Robert Peer und Verwaltungsdirektor Dr. Marco Cappello begleitet.

Diese Einladung zu einer der regelmäßig stattfindenden Primarsitzungen hatten sich die Primare und Leiter des Gesundheitsbezirkes Bozen nicht entgehen lassen: Rund 50 Personen aus allen Sparten kamen, um den „neuen“ Generaldirektor kennen zu lernen. Und Schael, der sich vorgenommen hat, alle Primare im Rahmen der Krankenhaussitzungen demnächst zu besuchen, versprach gleich zu Anfang: „Ich höre zu um zu verstehen. Nur im gegenseitigen Austausch können wir es schaffen, den Betrieb voranzubringen.“

Dass er dies wörtlich nahm, konnten die Anwesenden bald darauf selbst feststellen: Rund dreieinhalb Stunden dauerte die Sitzung im Hörsaal der Pathologie des Bozner Krankenhauses, und Generaldirektor Schael ließ jedem Raum, „seinen“ Dienst kurz vorzustellen. Dabei kamen Stärken und Schwächen des jeweiligen Bereiches zur Sprache – und Schael bewies umfangreiches Sachwissen auf einem breiten Gebiet, wie auch Primar und Gewerkschaftsvertreter Dr. Hubert Messner anerkennend zugestand. Gezielte Fragen ermöglichten eine konstruktive Diskussion in professioneller und angenehmer Atmosphäre. Viele Themen, die in der Vergangenheit in den Medien verkürzt wiedergegeben wurden, konnten an diesem Abend erklärt und eingehend diskutiert werden.

Den Primaren und Leitern waren naturgemäß auch Fragen zur individuellen Entwicklung ihrer Abteilungen und Dienste wichtig, wobei Generaldirektor Schael dabei vor allem eines zur „Reiseroute“ sagen konnte: „Wir haben im Betrieb Optimierungsmöglichkeiten, die wir eigenverantwortlich und autonom nutzen können. Da ist z.B. die stärkere Vernetzung der Krankenhaus-Einrichtungen untereinander, aber auch die Zusammenarbeit von einzelnen Diensten und Abteilungen innerhalb eines Krankenhauses.“ Mit dieser Forderung nach einer genaueren Krankenhaus-internen Abstimmung, auch durch die Schaffung einer Kultur der „Multi- und Interdisziplinarität“, stieß Schael bei den Chefärzten/-ärztinnen auf offene Ohren.

Von: ©ka