Er hatte ein 19 Zentimeter langes Messer bei sich

Sanitäter verprügelt: Mutmaßlicher Täter ausgeforscht

Mittwoch, 29. Juli 2015 | 08:30 Uhr

Bozen – Die Quästur von Bozen teilt in einer Aussendung mit, dass der Mann, der in der Nacht auf Montag seine schwangere Lebensgefährtin im Zuge eines Streits auf den Talferwiesen in Bozen angegriffen hatte, bereits in der Nacht ausgeforscht werden konnte.

Die Polizeibeamten hatten ihn angezeigt, weil sie ihn im Besitz eines 19 Zentimeter langen Messers angetroffen hatten.

In Hinblick auf die Gewaltanwendung gegenüber der schwangeren Frau sind derzeit Ermittlungen für die entsprechenden Maßnahmen im Gange. Das weitere Vorgehen der Behörden hängt von der Schwere der Verletzungen ab, die die junge Frau davongetragen hat.

Sie setzte nach dem Angriff einen Notruf ab, woraufhin die Landesnotrufzentrale das Rote Kreuz zum Ort des Geschehens nahe der Bar Theiner beorderte.

Als die Sanitäter die Erstversorgung der Verletzten begonnen hatten, tauchte der Mann plötzlich wieder auf und beschimpfte die Retter. Dann soll er gewalttätig geworden sein. Als die Sanitäter die Polizei verständigten, flüchtete der Angreifer.

Wie später bekannt wurde, kassierte der bereits polizeibekannte Tunesier zudem noch eine Anzeige wegen Misshandlung.

WAS BISHER BERICHTET WURDE (28.7.2015)

Erst hat er eine schwangere junge Frau auf den Talferwiesen in Bozen angegriffen und verletzt, dann legte er sich nach einer Diskussion mit einem Sanitäter des Roten Kreuzes an, der der Verletzten helfen wollte

Es war kein leichter Einsatz in der vergangenen Nacht für die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes. Medienberichten zufolge teilte der ausländische Angreifer Tritte und Schläge aus, bevor er das Weite suchte.

Die von den Sanitätern angeforderten Ordnungshüter machten sich umgehend auf die Suche nach dem Übeltäter, doch bisher fehlt von dem Mann jede Spur.  

Von: ©lu/ka

Bezirk: Bozen