Zielsetzungen und Planungsrichtlinien des Südtiroler Sanitätsbetriebes für das Jahr 2016 vorgestellt

Sanitätsbetrieb arbeitet an Umsetzung vereinbarter Ziele

Donnerstag, 10. September 2015 | 17:59 Uhr


Bozen – Im Rahmen einer Medienkonferenz haben Gesundheitslandesrätin Martha Stocker, Generaldirektor Thomas Schael und Ressortdirektor Michael Mayr am heutigen Donnerstagnachmittag (10. September) die vereinbarten Zielsetzungen und Planungsrichtlinien des Südtiroler Sanitätsbetriebes für das Jahr 2016 vorgestellt. 

Die Landesregierung verabschiedet jährlich ein strategisches Dokument für den Südtiroler Sanitätsbetrieb, das die Planungsrichtlinien für die Unternehmensstrategie gemäß der Methode der Balanced ScoreCard (BSC) zum Inhalt hat. Am heutigen Donnerstag stellten Landesrätin Stocker, Generaldirektor Schael und Ressortdirektor Mayr die vereinbarten BSC-Ziele für das Jahr 2016 der Öffentlichkeit vor.

"Die Politik gibt die Zielsetzungen vor, die Verwaltung sorgt für die Budgetierung und das Controlling und der Südtiroler Sanitätsbetrieb ist für die konkrete Umsetzung der Rahmenrichtlinien verantwortlich", definierte Gesundheitslandesrätin Stocker anlässlich der Medienkonferenz die klare Aufgabenteilung und grundlegende Ausrichtung der Zusammenarbeit. Nach einer engen Absprache zwischen dem Ressort Gesundheit und der Betriebsführung habe die Landesregierung daher gemeinsame wichtige Zielsetzungen des Südtiroler Sanitätsbetriebes und seiner Generaldirektion für das Jahr 2016 definiert.

Wie die vereinbarten Ziele innerhalb des Betriebes auf die Gesundheitsbezirke und die verschiedenen Leistungsbereiche heruntergebrochen werden, erläuterte Generaldirektor Schael. "Die Landesregierung gibt die Schwerpunkte für den Betrieb vor, im Einvernehmen mit den verschiedenen Bezirken und den unterschiedlichen Führungskräften legen wir in den nächsten Wochen bei mehreren Diskussionsrunden noch interne Zusatzziele fest", so Schael zum betriebsinternen Ablauf. Der Planungsprozess für das nächste Jahr sei frühzeitig angestoßen worden, um ab Jänner mit der Umsetzung starten zu können. Generaldirektor Schael erläuterte im Anschluss die festgelegten BSC-Ziele von der Bilanzzertifizierung bis zum Ausbau der betrieblichen Leistungsplanung. Im Bereich der Entwicklung des Informationssystems gehe es hingegen beispielsweise um den Datenfluss, der die Leistungserbringung wesentlich erleichtere. Schlussendlich gehe es auch um die Aufwertung der Gesundheitsdienste im Sinne einer fortlaufenden Betriebsoptimierung einging, so Schael.

"Die Methode der Balanced ScoreCard ist das geeignete Instrument, um die verschiedenen Aufgaben der Politik, der Verwaltung und des Sanitätsbetriebes klar zuzuweisen", unterstrich Ressortdirektor Michael Mayr. In der konkreten Umsetzung und Motivation der Mitarbeiter sei für ihn die Durchgängigkeit entscheidend. "Innerhalb des Betriebes werden die Makroziele bis hin zu den operativen und messbaren Zielen der einzelnen Einrichtungen in gemeinsamen Vereinbarungen heruntergebrochen, sodass wir besser planen und besser steuern können. Somit wird jede Abteilung und jeder Mitarbeiter in die Zielerreichung eingebunden und trägt damit auch persönlich zum positiven Ergebnis des Gesundheitsbetriebes bei", so Mayr.

Video- und Audio-Dokumente:

Bilder der Medienkonferenz: http://we.tl/J1Qdsd6BuL

Interview Martha Stocker: http://we.tl/S82Ot4xZzv

Interview Thomas Schael: http://we.tl/kpQmkRdGDM

Interview Michael Mayr: http://we.tl/UFdLZnCsF0

O-Töne im MP3-Format: http://we.tl/RRRASh6YGn

Von: ©ka