Stand der Dinge erhoben

Schritt für Schritt zu einem barrierefreien Südtirol

Freitag, 17. Juli 2015 | 11:22 Uhr

Bozen – Die nächsten gemeinsamen Schritte zu einem barrierefreien Südtirol standen im Mittelpunkt einer Aussprache zwischen der Landesrätin für Soziales Martha Stocker, dem Landesrat für Öffentliche Bauten Christian Tommasini und den Mitarbeitern des Landesamtes für Menschen mit Behinderungen sowie dem Amt für Hochbau und technischer Dienst.

Der Stand der Dinge in der Umsetzung des im vergangenen Herbst von der Landesregierung genehmigten Beschlusses zur Anpassung von etwa 160 landeseigenen Gebäuden und die nächsten Schritte zu einem barrierefreien Südtirol: Das waren die Themen einer Aussprache zwischen den beiden Landesräten Stocker und Tommasini, der Direktorin des Landesamtes für Menschen mit Behinderungen Luciana Fiocca, der Direktorin des Landesamtes für Hochbau West Marina Albertoni stellvertretend für Abteilungsdirektor Andrea Sega und der Fachberaterin zu architektonischen Hindernissen Verena Oberrauch.

"Menschen mit Beeinträchtigungen sollen und wollen am gesellschaftlichen Leben teilhaben", wies die Landesrätin auf die Bestimmungen des neuen Gesetzes zur Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen hin. Dazu gehöre auch das Recht auf einen ungehinderten Zugang zu öffentlichen Gebäuden. "Wir wollen nun den Stand der Dinge unter die Lupe nehmen sowie die Umsetzung der Anpassungsarbeiten an derzeit nicht zugänglichen Gebäuden für die nächsten zwei Jahre konkret planen", sicherte Landesrat Tommasini bei der Aussprache zu. Die zuständigen Landesämter werden sich in den nächsten Wochen im Detail damit beschäftigen.

Bei dem Treffen wurde weiters vereinbart, dass das Landesamt für Menschen mit Behinderungen künftig im technischen Landesbeirat vertreten sein soll, um die ressortübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und geplante Projekte auf ihre Barrierefreiheit überprüfen zu können.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen