Ermäßigte Preise ab den Nachmittagsstunden Standard

Schwimmbäder: Wo zahlt man am wenigsten?

Mittwoch, 17. Juni 2015 | 10:43 Uhr

Bozen – Die Sommerferien stehen vor der Tür, die Temperaturen sind hochsommerlich und die Wettervorhersagen günstig. Der Aussicht auf den erlösenden Sprung ins kühle Nass und auf Erholung vom Alltag lässt die Badehungrigen in Scharen in die öffentlichen Schwimmbäder strömen. Anlass genug für die Verbraucherzentrale Südtirol, ein erstes Mal die Preise der Freibäder in Südtirol zu erheben und zu vergleichen.

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Der Preis für eine Tageskarte für Kinder liegt zwischen zwei Euro und 6,80 Euro, jener für Erwachsene zwischen vier Euro und 9,50 Euro. Die Preise für Saisonkarten hingegen bewegen sich bei Kindern zwischen 32 und 96 Euro, bei Erwachsenen hingegen zwischen 57 Euro und 157,50 Euro.

Die Preise beim Naturbadeteich in Toblach (nicht in der Tabelle) betragen 4,10 Euro für Erwachsene und 2,80 Euro für Kinder. Ab 16.00 Uhr zahlen Erwachsene 2,80 und Kinder 1,80 Euro.

Die Saisonkarte kostet für Erwachsene 59 und für Kinder 39 Euro. Schüler zwischen 14 und 18 Jahren sowie Senioren über 60 zahlen 49 Euro. Außerdem gibt es Ermäßigungen für Familien.

Ermäßigungen

Familienermäßigungen auf Tages- oder Saisonbasis werden, bis auf wenige Ausnahmen, von allen Schwimmbädern angeboten. Auch für Jugendliche, Studenten und Senioren sind in der Regel Ermäßigungen vorgesehen. Erfreulich ist, dass so gut wie bei allen Schwimmbädern für Kinder bis zu einem bestimmten Alter freien Eintritt vorgesehen ist.

Zum Standard-Angebot gehören außerdem ermäßigte Eintrittspreise ab den Nachmittagsstunden. Dieses Angebot macht sowohl für den Nutzer als auch den Betreiber Sinn, und scheint in Anbetracht der erhobenen Zeiten und Preisnachlässe mitunter etwas ausbaufähig zu sein.

Höhere Preise sind in der Regel mit besonderen Attraktionen und zusätzlichen Leistungen verbunden. Zusatzangebote müssen aber nicht automatisch wesentlich höhere Preise bedeuten, auch preisgünstigere Bäder können mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten. Inwieweit die Badegäste auf zusätzliche Leistungen verzichten können oder dafür auch bereit sind, tiefer in die Tasche zu greifen, hängt natürlich immer von individuellen Faktoren ab.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen