Sie hält sich derzeit in China auf

Sex statt Massage: Ehefrau schließt Vergleich ab

Donnerstag, 09. April 2015 | 10:45 Uhr

Bozen – Nachdem der 42-jährgie Chinese Sun Xianyong wegen der Führung eines Massagesalons, in dem sexuelle Dienstleistungen angeboten wurden, vor Gericht einen Vergleich abgeschlossen hat, beendete nun auch seine Frau, die sich derzeit noch in China aufhält, den Rechtstreit mit einem Vergleich.

In diesem Rahmen wurde die 38-jährige Shao Caimei – immer wegen Begünstigung und Ausbeutung von Prostitution – zu drei Jahren Haft verurteilt, berichtet die Tageszeitung Alto Adige. Das sind sechs Monate mehr als bei ihrem Mann.

Begründet wurde dies dadurch, dass die Frau effektiv den Massagesalon führte und den Kontakt zu den Kunden hielt. Rechtsanwalt Nicola Nettis hatte den Vergleich vorgeschlagen, der vom Gericht als angemessen erachtet wurde.

Weil das Ehepaar keine Vorstrafen hat, können nun beide den Sozialdienst auf Probe antreten. Die U-Haft für die Frau, die bislang in China blieb, um einen Gefängnisaufenthalt zu vermeiden, wurde aufgehoben. Nun kann sie nach Bozen zurückkehren.

Das Ehepaar will in der Zukunft wieder eine gewerbliche Tätigkeit in Bozen aufbauen.

Von: ©mk