Polizei informierte über 11.000 Personen

Sexting und Online-Kriminalität

Mittwoch, 24. Juni 2015 | 14:44 Uhr

Bozen – Die Post- und Kommunikationspolizei in Bozen führt seit Jahren Informations-Treffen mit Schulen und Vereinen durch, um über folgende Themen aufzuklären: die Privatsphäre, das Sexting, die Kinderpornografie, das Surfen und der Jugendschutz, Facebook und soziale Netzwerke, Online-Betrugsmaschen und Eigentumsdelikte.

Mit Ende des abgelaufenen Schuljahres wurden 129 Treffen abgehalten – eine Zunahme im Vergleich zum Vorjahr um 27 Treffen. Die Polizei geht davon aus, über 11.000 Personen aufgeklärt zu haben. Über 90 der Treffen wurden in deutscher Sprache gehalten.

Die Prävention in den Schulen trägt laut der Behörde Früchte: Letzthin gab es keine bedeutenden Vorfälle von Cyber-Mobbing, Belästigung oder Verfolgung im Internet.

Für die Staatspolizei ist die Erziehung zur Gesetzlichkeit von strategischer Bedeutung. Sie wird mit einer weiteren Reihe von Projekten ergänzt wie etwa die Einhaltung der Straßenverkehrsordnung, Rauschgiftkonsum oder Alkoholmissbrauch, heißt es in einer Aussendung.

Durch derartige Informations-Treffen könnten potenzielle Vorfälle vermieden werden, die ansonsten zu großer Besorgnis in der Öffentlichkeit führen würden, so die Postpolizei.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen