Neuwahlen sind nicht im Sinne des Bürgermeisters

Spagnolli buhlt um alte Koalition

Montag, 27. Juli 2015 | 12:00 Uhr

Bozen – Bürgermeister Luigi Spagnolli hat sein Schweigen nach dem Benko-Votum gebrochen. Über Facebook lässt er verlauten, dass er trotz allem weitermachen und Neuwahlen vermeiden wolle.

Die Ablehnung des Benko-Kaufhauses im Gemeinderat bezeichnet Bozens Bürgermeister als demokratische Entscheidung, die zu akzeptieren sei.

Er schlägt in seinem „Logbuch“ eine Nachdenkpause vor, an der sich all jene beteiligen sollen, die „sich daran beteiligen wollen“.

Wie es nun aber weitergehen kann, steht in den Sternen. Laut dem Tagblatt Dolomiten hat Spagnolli derzeit ohne die beiden grünen Gemeinderäte und Rudi Benedikter von „Projekt Bozen“ keine Mehrheit mehr.

Wohl deshalb verweist Luigi Spagnolli auf die vergangenen zehn Jahre, in denen für Bozen viel erreicht worden sei. Wir müssen auf die Dinge zurückblicken, die uns vereinen“, buhlt Spagnolli um seine alte Koalition, der auch die Grünen angehörten.

Er fügt hinzu, dass die Stadt keine Neuwahlen wolle, „ganz besonders nicht mit diesem Wahlgesetz, das demjenigen, der gewinnt, nicht die Möglichkeit gibt, auch zu verwalten.“

Von: ©lu

Bezirk: Bozen