Die Stadtpolizei räumt regelmäßig illegale Lager

Spagnolli geht gegen illegale Behausungen vor

Dienstag, 30. Juni 2015 | 12:00 Uhr

Bozen – Der Bozner Bürgermeister Luigi Spagnolli hat neben dem Bettelverbot auch eine Verordnung in Sachen „widerrechtliche Behausungen in öffentlichen oder privaten Grünzonen, sowie in öffentlichen Zonen, in Zonen mit öffentlichen Nutzrecht und in Zonen mit öffentlichen Durchgang“, unterzeichnet.

In den letzten Monaten musste die Stadtpolizei immer wieder ausrücken, um illegal errichtete Lager – etwa am Eisackufer – zu räumen. Sie ziehen gesundheitsgefährdende Auswirkungen und Negativfolgen im hygienisch- sanitären Bereich mit sich. Abfälle werden liegengelassen und es kommt zu einer Vermehrung von Insekten, Ratten und anderen Parasiten, wie es in der Verordnung heißt.

Die Eigentümer verwahrloster Flächen oder Gebäude müssen innerhalb von drei Tagen Meldung erstatten, wenn sie die Entstehung illegaler Behausungen bemerken.

Auch die Stadtpolizei kontrolliert regelmäßig potenzielle Orte, an denen derartige Behausungen entstehen, wie der Vizekommandant der Stadtpolizei, Martin Schwienbacher, dem Tagblatt Dolomiten erklärt.

Was die Anti-Bettelei-Verordnung angeht, so erklärt der Vizekommandant, dass sich die Strafen dafür in Grenzen halten. Nur sehr wenige seien ausgestellt worden.

Sollte die Verordnung nicht eingehalten werden, drohen Strafen von 50 Euro.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen