Rekurs gegen Neuzuweisung an die Eisackwerk GmbH

St. Anton: Gemeinde Sarntal klagt

Donnerstag, 24. September 2015 | 12:00 Uhr

Bozen – Nach dem SEL-Skandal schien unter anderem mit der Neuzuweisung des Kraftwerkes St. Anton an die Eisackwerk GmbH ein Schlussstrich unter die Tricksereien von Michl Laimer und Maximilian Rainer gezogen worden zu sein. Doch offensichtlich ist nicht jeder dieser Auffassung: Laut einem Bericht des Tagblatts Dolomiten hat die Gemeinde Sarntal einen Rekurs vor dem Wassermagistrat gegen die Neuvergabe eingelegt.

Grund für den Rekurs ist die Sorge vor finanziellen Nachteilen in Zusammenhang mit den Umweltgeldern, wie aus den entsprechenden Beschlüssen des Gemeindeausschusses hervorgeht.

Bei der Eisackwerk GmbH versteht man die Welt nicht mehr. Immerhin zahle die Eisackwerk GmbH das Doppelte an Umweltgeldern – und damit selbst dann noch mehr als die SE Hydropower, wenn man die Investition von 24 Millionen für den Kavernen-Speicher abziehe, wundert sich Geschäftsführer Karl Pichler laut dem Dolomiten-Bericht.

„Und die Verteilung an die Anrainergemeinden ist Sache der Landesregierung – und meines Wissens unverändert“, fügt der Geschäftsführer hinzu.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen, Salten/Schlern