Legalitätsprotokoll unterzeichnet

Stärkere Zusammenarbeit gegen Einbrüche

Mittwoch, 24. Juni 2015 | 09:27 Uhr

Bozen – Das Regierungskommissariat, die Handelskammer und die Handwerkerverbände haben gestern gemeinsam in Bozen das sogenannte Legalitätsprotokoll unterzeichnet. Ziel ist, die Zusammenarbeit bei der Prävention von Einbrüchen zu verstärken.

Dadurch soll ein Beitrag zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit geleistet werden.

Das Protokoll wurde am Sitz des Regierungskommissariats unterzeichnet.

Der lvh hat die Initiative gestartet. Unter anderem soll die Bevölkerung sensibilisiert werden.

Freiheitliche begrüßen Legalitätsprotokoll gegen Einbrüche

Während die Südtiroler Wirtschaft mit den Ordnungskräften das Sicherheitsproblem in Südtirol konkret mit dem Legalitätsprotokoll angehen, fehlen weiterhin umfassende Maßnahmen vonseiten der Landesregierung. Diese Kritik kommt von den Freiheitlichen. Generalsekretär Simon Auer begrüßt das Protokoll als einen ersten wichtigen Schritt, um der Einbruchsproblematik zu begegnen. Parteiobmann und Landtagsabgeordneter Walter Blaas fordert eine Ausweitung der Maßnahmen auf die gesamte Südtiroler Bevölkerung und erwartet sich von der Landesregierung ähnliche Schritte einzuleiten.
 
„Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung wurde gemacht“, begrüßt der Freiheitliche Generalsekretär Simon Auer einleitend. „Der Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den Ordnungskräften und den Unternehmen zeugt vom notwendigen Handlungsbedarf in Südtirol. Mit dem Informationsaustausch und den Investitionen in Sicherheitsanlagen wird in Südtirol hoffentlich bald ein Stück Sicherheit zurückkehren. Der Wirtschaft und den Unternehmen ist das Sicherheitsproblem in Südtirol bewusst, während vonseiten der Landesregierung stets nur leise Töne zu hören waren, die in sogenannten „Sicherheitsgipfeln“ mündeten. Es wäre wünschenswert, wenn nun mit dem Legalitätsprotokoll geeignete Maßnahmen gegen Einbrüche und Diebstähle eingeleitet werden“, so Auer.
 
„Die gesamte Südtiroler Bevölkerung braucht ein Legalitätsprotokoll“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann und Landtagsabgeordnete Walter Blaas fest. „Es ist schon erstaunlich, dass vonseiten der Landesregierung in der Sicherheitsfrage keine Akzente gesetzt wurden, während es die Südtiroler Wirtschaft schafft, Maßnahmen zusammen mit den Ordnungskräften zu ergreifen. Nicht nur die Wirtschaftstreibenden haben das Bedürfnis sich umfassend zu informieren und auf Sicherheitsanlagen zu setzen, sondern auch die Bevölkerung unseres Landes. Wir erwarten uns, dass die Landesregierung endlich handelt und den Südtirolern Antworten auf die drängenden Sicherheitsfragen liefert“, erklärt Walter Blaas abschließend und kündigt zusammen mit der Freiheitlichen Landtagsabgeordneten Ulli Mair eine Anfrage an die Landesregierung an, wann von deren Seite ähnliche Schritte erwartet werden können.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen