Entscheidung liegt bei der Kassation

Stein an Stein: Greift die Verjährung?

Donnerstag, 11. Juni 2015 | 23:09 Uhr

Rom – Die Verteidiger von Klaus Stocker und Franz Pircher forderten am Donnerstag vor dem Kassationsgericht in Rom Freispruch für ihre Mandanten. Laut einem Bericht von stol.it ging es den Verteidigern weniger um den Tatbestand selbst, als um das Argument, dass sich die Angelegenheit verjährt habe.

Zur Erinnerung: Stocker und Pircher waren als ehemaliger Präsident bzw. Aufsichtsrat der SEL im Rahmen des Prozesses rund um den Ankauf des Kraftwerkes Mittewald in zwei Instanzen des Betruges für schuldig befunden worden.

Nun müssen die Höchstrichter entscheiden, ob die Straftat schon mit dem Beschluss der SEL, das Kraftwerk nicht anzukaufen, begonnen hat oder erst mit dem Ankauf des Kraftwerkes durch die Gesellschaft „Stein an Stein“, hinter der laut Bozner Staatsanwaltschaft Pircher und Rainer steckten.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen