Pöder fordert mehr Möglichkeiten

“Steuerguthaben mit Autosteuer und Umschreibesteuer verrechnen”

Mittwoch, 16. September 2015 | 14:47 Uhr

Bozen – Die BürgerUnion fordert mit einem Beschlußantrag zur Rechnungslegung die Möglichkeit, Steuerguthaben auch mit Autosteuer oder Umschreibersteuer zu verrechnen. "Bei einem Steuerguthaben kann man beispielsweise die GIS über das Formular F24 mit diesem Einkommensteuerguthaben verrechnen. Die Autosteuer oder die Umschreibe-Steuer hingegen lassen sich nicht über das F24 verrechnen. Dies muss geändert werden, da nicht jeder Hausbesitzer und somit GIS-Schuldner ist, wobei viele Wohnungen sowieso GIS-befreit sind. Demnach muss den Bürgern ein zweiter Weg, ihr Steuerguthaben zu verrechnen, eröffnet werden", schreibt der Landtagsabgeordnete der BürgerUnion, Andreas Pöder.

"Während der Staat, aber auch das Land immer neuere und ausgeklügelter Wege suchen, den Bürgern ihr Geld aus den Taschen zu ziehen, erschweren sie den Bürgern, ihre Guthaben zu kompensieren. Steuergerechtigkeit ist keine Einbahnstraße. Wer Steuern zahlt, muss auch Guthaben fair kompensieren können," schließt Pöder die Aussendung der BürgerUnion.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen