Kooperation wird angestrebt

STF trifft “Trieste Libera” und “Freies Triest – Österreich”

Donnerstag, 02. April 2015 | 18:08 Uhr

Bozen – Die Süd-Tiroler Freiheit ist zu politischen Gesprächen mit Vertretern des „Movimento Trieste Libera“ und der „Bewegung Freies Triest-Österreich“ in Triest zusammengetroffen. Dabei standen die Beziehungen von Triest, Südtirol und Österreich im Zusammenhang mit den internationalen Verträgen und dem Recht auf Selbstbestimmung, sowie die Verteidigung des internationalen Freihafens von Triest und seiner Rechte — unter Beachtung der österreichischen und zentraleuropäischen Wirtschaft — im Mittelpunkt der Gespräche.

Die Delegation der Süd-Tiroler Freiheit bestand aus den Landtagsabgeordneten Sven Knoll und Bernhard Zimmerhofer, dem Brixner Gemeinderat Hartmuth Staffler, dem Pressesprecher Dr. Cristian Kollmann, dem Bezirkssprecher des Burggrafenamtes Dietmar Weithaler und dem Bewegungsmitglied Veronika Renner.

Die Bewegung Freies Triest-Österreich wurde durch die Vorstandsmitglieder Claudio Schiesl (Wien) und Gianni Kriscak (Graz) repräsentiert, während das Movimento Trieste Libera durch seinen Präsidenten Roberto Giurastante, Paolo Parovel und Silvia Verdoglia (zuständig für außenpolitische Kontakte) vertreten.

„Südtirol und Triest streben nach Freiheit und Anerkennung ihrer kulturellen Identität. Auch in Bezug auf die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder erscheint eine verstärkte Zusammenarbeit sinnvoll. Dies betrifft vor allem den Schutz und die Nutzungsrechte des Freien Hafens von Triest zum Nutzen aller. Der Movimento Trieste Libera drängt darauf, dass das Freie Territorium Triest, welches als souveräner Staat und internationaler Freihafen seit dem 15. September 1947 im Friedensvertrag von Paris am 10. Feber 1947 etabliert und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen garantiert wurde, vollkommen anerkannt wird“, so die Bewegung.

Die Süd-Tiroler Freiheit, der Movimento Trieste Libera und die Bewegung Freies Triest – Österreich haben vereinbart, unter Beibehaltung der jeweiligen Eigenständigkeit, eine Kooperation anzustreben, um die gemeinsamen Ziele und die Wahrung der Rechte der Menschen von Südtirol und Triest durchzusetzen, heißt es abschließend.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen