FH: "Ausländische Jugendgewalt – es wird immer schlimmer"

Südtiroler vor Lokal mit Gürtelschnallen verprügelt

Donnerstag, 02. April 2015 | 10:00 Uhr

Bozen – Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner macht auf einen Vorfall im Pustertal aufmerksam. Ein Südtiroler wurde offenbar von sechs Jugendlichen mit Gürtelschnallen verprügelt.

„Die Diskussion um die Sicherheit hat mittlerweile den letzten Winkel des Landes erreicht. Trotzdem gibt es noch Gutmenschen, die schreckliche Vorfälle bagatellisieren, aus den Tätern Opfer machen, von Einzelfällen sprechen und – wenn schon – „der Gesellschaft“ die Schuld geben. Anhaltende Einbruchserien, Anpöbeleien, organisiertes Betteln und Gewaltexzesse belegen jedoch das Gegenteil, wobei längst nicht alle Fälle zur Anzeige gebracht werden dürften“, schreibt der Freiheitliche Pius Leitner.

„Am vergangenen Samstag wurde im Raum Bruneck ein junger Südtiroler vor einem Lokal ohne ersichtlichen Grund von sechs ausländischen Jugendlichen auf brutalste Weise zusammengeschlagen. Dabei reichten anscheinend die Fäuste nicht aus, es wurde auch mit Gürtelschnallen auf das Opfer eingedroschen. Einem Burschen, der seinem hilflosen Freund zu Hilfe eilen wollte, wurde in der Auseinandersetzung sogar ein Finger gebrochen. Der Vorfall wurde zwar zur Anzeige gebracht, von den Tätern fehlt bisher anscheinend jedoch jegliche Spur. In der Öffentlichkeit entsteht der Eindruck, die Ordnungskräfte würden ihren Schwerpunkt auf die Sicherheit im Straßenverkehr legen, während sie sich zum Schutz der Bürger vor Ort eher zurückhalten“, so Leitner.

„Wir Freiheitlichen haben bereits vor Jahren auf Vorfälle hingewiesen, wo organisierte ausländische Jugendliche aus Jux und Tollerei (oder doch aus anderen Beweggründen?) einheimische Jugendliche belästigt bzw. gewaltsam angegriffen haben. Es handelt sich längst nicht mehr um Einzelfälle und solche gewaltsame Übergriffe sind den Ordnungskräften aus allen Teilen des Landes bekannt – mit besonderen Brennpunkten. Die bisherigen „Sicherheitsgipfel“ haben stets Beschwichtigungsparolen nach sich gezogen bis hin zur lapidaren Aussage, Südtirol habe kein Sicherheitsproblem. Für jene Personen, die Opfer von gewaltsamen Übergriffen wurden, muss das wie Hohn in den Ohren klingen. Den Opfern wird manchmal erst gar nicht geglaubt und sie werden in ihrer misslichen Lage allein gelassen. In einem Land wie Südtirol, wo die Präsenz der Ordnungskräfte weit über dem staatlichen Durchschnitt liegt, kann man sich einen besseren Schutz und mehr Effizienz erwarten. Wenn es stimmt, dass ausländischen Jugendlichen kaum einmal etwas passiert, darf man sich nicht wundern, wenn sie dies als Einladung für weiteren „Spaß“ auffassen. Es kann nicht sein, dass der Handlungsspielraum der Ordnungskräfte so weit eingeschränkt ist, dass die Täter „freie Hand“ haben. Anscheinend muss es erst wieder Kinder von VIP’S treffen, damit die Vorfälle wieder öffentlich werden“, erläutert Leitner, der mit einer Anfrage an die Landesregierung mehr Details bezüglich „ausländischer Jugendgewalt“ in Erfahrung bringen möchte.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen