Gabriele Morandell wurde in den Vorstand gewählt

Südtirols Volksanwältin im Vorstand der europäischen Ombudsleute

Montag, 28. September 2015 | 12:07 Uhr

Bozen /Mainz – Das Europäische Ombudsmann-Institut (EOI) ist eine unabhängige, nicht auf Gewinn ausgerichtete Vereinigung europäischer Ombudsleute, deren Ziel es ist, die Ombudsmann-Idee zu verbreiten und zu fördern. Das Institut war 1988 in Innsbruck als kleiner Verein gegründet worden und ist auf über 110 institutionelle und 76 individuelle Mitglieder aus ganz Europa angewachsen.
 
Die Generalversammlung, die am 20. und 21. September in Mainz abgehalten wurde, wählte die amtierende Südtiroler Volksanwältin, Gabriele Morandell, in den Vorstand der Vereinigung. Außerdem ist sie Mitglied der Kommission, die sie Satzung des EOI überarbeiten wird. „Ich finde es sehr wichtig, auf europäischer Ebene vernetzt zu sein und zusammenzuarbeiten“, so Morandell, „um sich so gegenseitig zu stützen und den Informationsaustausch zu ermöglichen."
 
Der rheinland-pfälzische Bürgerbeauftragte Dieter Burghard wurde zum neuen Präsidenten des Instituts gewählt. Er folgt damit auf die ehemalige Südtiroler Volksanwältin Burgi Volgger, die vier Jahre lang die Präsidentschaft innehatte. Burghard, der auf zwei Jahre gewählt wurde, hob in seiner Antrittsrede die besondere Bedeutung der Ombudsleute in der Flüchtlingsfrage hervor.

Von: ©lt

Bezirk: Bozen