Arbeitsstelle in Bozen bereits nachbesetzt

Terrorverdacht: Khan will vor Gericht dabei sein

Donnerstag, 23. April 2015 | 10:11 Uhr

Bozen – Der 23-jährige Pakistaner Usman Mohamed Rayen Khan, der in Bozen gelebt hat und wegen Verherrlichung von islamistischem Terrorismus auf Facebook als potentiell gefährlich eingestuft wurde, will bei der Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Latium am 14.Mai persönlich anwesend sein. Das Gericht muss über die Rechtmäßigkeit seiner Ausweisung befinden.

Laut Medienberichten führte Khan in einem Ansuchen ans italienische Innenministerium an, dass die Ausweisung erfolgt sei, ohne die Möglichkeit zu erhalten, zu den Vorwürfen gegen ihn Stellung zu nehmen.

Der 23-Jährige erklärt sich bereit, bis zur Verhandlung in einer Kaserne oder Polizeistation zu bleiben, falls dies aus sicherheitstechnischen Gründen für nötig erachtet werde.

Wie gegenüber Südtirol News bestätigt wurde, ist die Arbeitsstelle von Khan in Bozen bereits nachbesetzt worden und steht für ihn damit nicht mehr zur Verfügung.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen