Was geschah beim Wechsel der Kanüle?

Tod im Spital: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft

Dienstag, 09. Juni 2015 | 14:48 Uhr

Bozen – Die Staatsanwaltschaft von Bozen hat wegen des Todes eines 55-jährigen Mannes Ermittlungen eingeleitet.

Der Bozner war im Februar 2008 wegen eines kardiorespiratorischen Leidens ins Krankenhaus der Landeshauptstadt aufgenommen und ins künstliche Koma versetzt worden.

Einige Tage später erlitt der Patient schwere Hirnschäden wegen Sauerstoffmangels während des Wechsels einer verstopften Kanüle.

Der Mann erwachte in der Folge nicht mehr aus dem Koma und verstarb einige Monate später in einem spezialisierten Zentrum in Pavia, wohin er nach dem Vorfall verlegt wurde.

Die Frau beschritt den Rechtsweg und konnte vor kurzer Zeit Einsicht in die klinischen Akten ihres Mannes erlangen.

Gestern haben ihre Anwälte laut Medienberichten den Arzt und das Pflegepersonal verklagt, welches an jenem Abend, als es zu dem Vorfall kam, Dienst hatte.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen