Christa Dorfmann ist 100 Meter in die Tiefe gestürzt

Tragischer Bergunfall: 26-Jährige erliegt Verletzungen

Mittwoch, 15. Juli 2015 | 22:02 Uhr

Feldthurns – Schwerste Verletzungen hat die 26-jährige Feldthurnerin Christa Dorfmann am Sonntagnachmittag bei einem Bergunfall im Passeiertal davongetragen. Laut einem Bericht von stol.it ist die junge Frau nun ihren Verletzungen erlegen.

Die Bestürzung in der Bevölkerung ist groß. Christa Dorfmann hatte unter anderem viele Freunde in der Volksmusik- und Volkstanzszene.

Aus bislang unbekannter Ursache stürzte sie ungefähr 100 Meter in die Tiefe und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu.

Die 26-Jährige wanderte im Ratschings- und Passeiertal, berichtete das Tagblatt Dolomiten. Gegen 12.00 Uhr mittags war sie mit ihrem Begleiter zwischen der Kleinen und Hohen Kreuzspitze auf etwa 2.500 Metern über dem Meeresspiegel auf dem Gemeindegebiet von St. Leonhard in Passeier unterwegs.

Plötzlich hörte der Mann hinter sich einen Schrei und drehte sich um, um nach C. D. zu schauen, die bis vor Kurzem zwei Meter hinter ihm war.

Dabei musste er mit ansehen, wie die Feldthurnerin im unwegsamen Gelände abstürzte. Sofort wurde Alarm geschlagen. Die Landesnotrufzentrale verständigte den Landesrettungshubschrauber Pelikan 2 sowie die Freiwilligen der Ortsstelle Stuls der Südtiroler Berg- und Höhlenrettung (CNSAS). Auch ein Notarzt war im Einsatz.

Die Frau wurde erstversorgt, intubiert und ins Bozner Krankenhaus geflogen. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang haben die Carabinieri aufgenommen.

Von: ©mk

Bezirk: Burggrafenamt, Eisacktal