30 Prozent der SVP-Kandidaten sind weiblich

Über 550 SVP-Kandidatinnen bewerben sich für Gemeinderatssitz

Dienstag, 28. April 2015 | 15:05 Uhr

Bozen – Mehr als 550 Kandidatinnen der Südtiroler Volkspartei – das entspricht knapp 30 Prozent der SVP-Kandidaten – bewerben sich am 10. Mai mit für einen Sitz in den Gemeinderäten. „Auf die weiblichste SVP-Kandidatenliste können Pfatten und Rodeneck verweisen, wo sich mehr Frauen als Männer für eine Kandidatur zur Verfügung stellen“, erklärt die Vorsitzende der SVP-Frauenbewegung Renate Gebhard. „Es liegt nun an uns, die Kandidatinnen auf ihrem politischen Weg zu bestärken und ihnen bei der Wahl unser Vertrauen zu schenken“, appelliert Gebhard.

Im prozentuellen Vergleich zur Gemeinderatswahl 2010 ist der Anteil der SVP-Kandidatinnen von 25,9 auf 27,9 Prozent gestiegen. „Es war in den vergangenen Monaten nicht immer leicht, Frauen für eine Kandidatur zu motivieren – was übrigens auch für die Männer gilt“, unterstreicht die Vorsitzende der SVP-Frauen Renate Gebhard.

„Umso erfreulicher ist es, dass wir in Zeiten der Politikverdrossenheit landesweit mehr als 550 engagierte und qualifizierte Kandidatinnen für die Südtiroler Volkspartei gewinnen konnten.“ Die weiblichste Liste findet sich im südtirolweiten Vergleich in Pfatten und in Rodeneck: In Pfatten bewerben sich fünf Frauen und vier Männer (Frauenanteil 55,56 Prozent) und in  Rodeneck zehn Kandidatinnen und neun Kandidaten (52,63 Prozent) um einen Sitz im Gemeinderat. In der Gemeinde Kurtinig steht das Verhältnis 50:50 – vier Frauen und vier Männer stellen sich der Wahl. Mehr als 40 Prozent Frauen kandidieren in Leifers  (46,15 Prozent), in Deutschnofen (41,38) und in Tscherms (41,18 Prozent) für die Gemeinderatswahl am 10. Mai.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen