"Südtirol hinkt nach"

Ulli Mair dankt Orban

Donnerstag, 24. September 2015 | 18:14 Uhr

Bozen – Die Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen dankt Viktor Orbán im Namen Südtirols für sein Handeln in der Flüchtlingspolitik – im Namen Südtirols.

„Während europäische Staaten wie Ungarn europaweit für klare Regeln in der derzeitigen Flüchtlingspolitik sorgen, die eigentlich eine illegale Einwanderungswelle ist, erinnert die Politik der Südtiroler Landesregierung an eine „graue Maus“: Angepasst, hilflos und nicht in der Lage, eine autonome Politik für Südtirol zu machen“, so Mair.

„Bayern hat mit Ministerpräsident Horst Seehofer nach langem Hin und Her endlich die „Schneid“ aufgebracht, dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán für Grenzschutz, Rechtsstaatlichkeit in der EU und eine ordentliche Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik im Interesse der Einheimischen zu danken. Die Südtiroler Landespolitik ist mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und Parteiobmann Philipp Achammer hingegen scheinbar noch immer im Sommerurlaub oder traut sich nicht aus ihrem Mauseloch, weil sie längst ein Anhängsel des linken PD, der europäischen Sozialdemokratie und der Political Correctness ist. Diese Landesregierung ist weit realitätsferner und politisch korrekter, als die vorangehende Landesregierung. Eine „Erneuerung“ hat es höchstens in den Köpfen grün-linker Journalisten, Verbände und Freunderl gegeben“, heißt es weiter.

„Haben Kompatscher und Achammer etwa nicht mitbekommen, dass die Südtiroler Bevölkerung längst verstanden hat, dass ein Großteil der „Flüchtlinge“ keine Syrer, keine Kriegsopfer, keine armen Familien sind, sondern dass sich illegale Einwanderer, potentielle Terroristen und Scheinasylanten darunter befinden, die den schnellsten Weg in die Sozialsysteme in Deutschland und Schweden suchen? Haben sie nicht mitbekommen, dass längst Maßnahmen gefragt sind? Sind sie sich dessen bewusst, dass sie den Südtirolern einen „neuen Stil“ versprochen haben?“, fragt Mair.

„Wenn es schon diese realitätsferne linke Landesregierung nicht tut, dann ist es Aufgabe der zweitstärksten Partei im Land, das auszusprechen, was viele Südtiroler denken: Danke Viktor Orbán für Grenzschutz, für Wahrung der europäischen Rechtsstaatlichkeit und für eine ordentliche Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik im Interesse der Einheimischen. Danke, dass zumindest ein Staatsmann in Europa die „Schneid“ hat, im Sinne seines Volkes und nicht der Political Correctness zu handeln. Wenn Südtirol in Zukunft noch mehr Einwanderer und Flüchtlinge bekommt und Zustände wie in anderen Großstädten vorherrschen, dann haben die Südtiroler das der heutigen Landesregierung mit Landeshauptmann Arno Kompatscher und Parteiobmann Philipp Achammer zu verdanken“, heißt es abschließend.

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