Beifahrerin schwer verletzt

Unfalltod von M. Nergjoni: Staatsanwaltschaft ermittelt

Dienstag, 22. September 2015 | 16:40 Uhr

Bozen – Die Staatsanwaltschaft hat nach dem tragischen Unfall am Montag auf der Reschenbrücke in Bozen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

Es soll laut Medienberichten geprüft werden, ob der Lenker des Betonmischers womöglich eine Mitschuld am Unfall trägt.

Wie berichtet, war bei dem Aufprall eines Motorrads auf das Schwerfahrzeug der 22-jährige Mirsian Nergjoni aus Bozen tödlich verunglückt. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Seine Sozia – eine 21-jährige Frau aus Terlan – wurde bei dem Unfall schwer verletzt. Sie wird im Bozner Spital behandelt.

BISHER (Betonmischer gegen Motorrad: Mirsian Nergjoni [22] ist tot)

Bozen – In der Reschenstraße in Bozen hat am Montagnachmittag ein schwerer Verkehrsunfall ein Todesopfer gefordert.

Ersten Informationen zufolge kollidierte gegen 16.38 Uhr ein Motorrad mit einem Betonmischer.

Dabei kam der 22-jährige Mirsian Nergjoni aus Bozen ums Leben. Der gebürtige Albaner, der in Bozen aufgewachsen ist, verstarb noch an der Unfallstelle. Die Wiederbelebungsversuche waren leider vergebens.

Seine Beifahrerin, A. D. (22) aus Terlan, wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und nach der Erstversorgung ins Krankenhaus der Landeshauptstadt eingeliefert.

Zwei Rettungswagen des Weißen und ein Notarztfahrzeug des Roten Kreuzes sowie die Stadtpolizei und die Carabinieri standen im Einsatz.

Der Lenker eines Betonmischer der Firma Transbeton, der von der Brücke kam, wollte nach links zum rechten Eisackufer einbiegen. Das tonnenschwere Fahrzeug hatte bereits die Mittellinie der Fahrbahn überquert, als sich von der Reschenstraße das Motorrad vom Typ Kawasaki 600 näherte, berichtet das Tagblatt Dolomiten.

So gut wie ungebremst prallten das Motorrad gegen die linke Vorderseite des Betonmischers. Die Maschine und deren Lenker wurden zur Seite, die Beifahrerin durch den Aufprall noch einige Meter weiter geschleudert.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte, die über die Landesnotrufzentrale zur Unfallstelle geschickt worden waren, gaben beide Verunglückten kein Lebenszeichen mehr von sich. Rund 40 Minuten lang kämpften die Notärzte des Roten Kreuzes um das Leben der beiden. Nur für die 22-Jährige waren die Bemühungen jedoch letztendlich erfolgreich.

Von: ©lu/mk

Bezirk: Bozen