BürgerUnion spricht von Schildbürgerstreich

“Verkehrschaos in Kaltern: Der letzte Streich?”

Freitag, 24. April 2015 | 11:46 Uhr

Kaltern – Als  Schildbürgerstreich der noch amtierenden Gemeindeverwaltung bezeichnet die BürgerUnion das zur Zeit herrschende Verkehrschaos in Kaltern. "Wer zur Zeit in Kaltern unterwegs ist, sollte viel Zeit einplanen. Wahrscheinlich ist man zu Fuß sowieso schneller, doch Arbeiter, Handwerker, oder Lieferanten können tagsüber nicht spazieren gehen", schreibt der Kalterer Dietmar Zwerger, Spitzenkandidat der Liste Freiheitliche-BürgerUnion.

„Während die Weinstraße aufgrund des Baues eines Kreisverkehrs auf der Höhe des Kartheinerhofs nur mehr einspurig befahrbar ist, wurde zeitgleich das Dorf für den Verkehr gesperrt. Nun müssen alle entweder durch die engen Gassen in Mitterdorf, oder sich auf der Hauptstraße in den Stau stellen. Für eine Fahrt von Eppan zum Kalterer See gehen so unter Umständen bis zu einer knappen Stunde Fahrzeit drauf. Dies heißt Erhöhung der Kosten für Handwerksbetriebe, Vergrämung der Gäste und Kunden von Tourismus und Handel sowie Zeitverlust für Arbeitnehmer", ärgert sich Zwerger.

Die Liste Freiheitliche-BürgerUnion fordert die Gemeindeverwaltung auf, umgehend das Dorf für den Verkehr zu öffnen, solange am Kreisverkehr Kartheinerhof gebaut wird. "Zudem muss die zweispurige Befahrbarkeit der Weinstraße, eine der meist befahrenen Durchzugsstraßen unseres Landes garantiert werden. Zumindest dies sollte der scheidenden Verwaltung nach fünf Jahren Stillstand gelingen", schließt Zwerger die Aussendung der BürgerUnion.

Von: ©lu

Bezirk: Überetsch/Unterland