Schweizer in Bozen zu 20 Monaten Haft verurteilt

Vorwurf: Vermögende Lebensgefährtin ausgenommen

Donnerstag, 09. April 2015 | 19:40 Uhr

Bozen – Weil er seine Lebensgefährtin um knapp 20.000 Euro erleichtert haben soll, wurde ein Schweizer Staatsbürger, der seit Jahren in Meran lebt, heute zu einer Haftstrafe von einem Jahr und acht Monaten sowie zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.700 Euro verurteilt.

Wie Alto Adige online berichtet, wird dem 49-Jährigen angelastet, seiner 73-jährigen Ex-Freundin vorgespielt zu haben, unternehmerisch tätig zu werden. Um sein Vorhaben umzusetzen, sollte die Frau ihm Geld für den Erwerb von Unternehmensanteilen leihen.

Da er erklärte, in Erwartung einer erheblichen Summe Geld auf ein Konto in Liechtenstein zu sein, stimmte die Frau zu und überwies dem 49-Jährigen im Jahr 2008 19.500 Euro. Das Geld erstattete der Schweizer aber nie zurück.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen