Beschluss nicht widerrufen

Waidbruck: Neue Funken im Streit um Feuerwehr

Freitag, 26. Juni 2015 | 11:11 Uhr

Waidbruck – Obwohl die umstrittene Abschlussrechnung und der Haushaltsvoranschlag der Feuerwehr Waidbruck genehmigt wurde, ist der Streit zwischen Gemeinde und Feuerwehr keineswegs vorbei – und der Zivilschutz wird weiter von der Feuerwehr Klausen übernommen.

Wie kam es dazu? Laut Medienberichten fehlten bei der Gemeinderatssitzung am Donnerstag fünf von den acht SVP-Räten. Damit waren die vier Freiheitlichen-Räte in der Mehrheit und winkten den Haushalt für 2015 und die Abschlussrechnung 2014 der Feuerwehr durch, während die SVP geschlossen dagegen stimmte.

Als es darum ging, den Beschluss des Rates, wonach der Zivilschutz in Zukunft von der Feuerwehr Klausen übernommen werden soll, zu widerrufen, verließen allerdings zwei SVP-Räte aus Protest den Saal.

Auf diese Weise war die Beschlussfähigkeit des Gemeinderates nicht mehr gegeben. Bürgermeister Oswald Rabanser erklärte, dass man nach einer Einigung mit der Feuerwehr suchen werde.

Von: ©mk

Bezirk: Eisacktal