Geldstrafe von 512 Euro

Wanzenaffäre: Laimer schließt Vergleich ab

Dienstag, 14. April 2015 | 10:28 Uhr

Bozen – Ex-Landesrat Michl Laimer hat laut Medienberichten in der Wanzenaffäre einen gerichtlichen Vergleich abgeschlossen. Wie berichtet, wurde Laimer vorgeworfen, nicht die Staatsanwaltschaft benachrichtigt zu haben, als er sein Büro von einer Spezialfirma nach Abhörgeräten absuchen ließ.

Im Rahmen des Verfahrens wurde der Vorwurf von Amtsmissbrauch auf unterlassene Anzeige heruntergestuft.

Bekanntlich war Laimer aufgrund des SEL-Skandals selbst ins Visier der Justiz geraten. Laut Medienberichten ist nicht ausgeschlossen, dass er auch deshalb befürchtete, abgehört zu werden.

Laimer, der sich die Spesen für die Spezialfirma in der Höhe von 3.200 Euro vom Land rückvergüten ließ, einigte sich im Rahmen des gerichtlichen Vergleichs auf eine Geldstrafe von 512 Euro.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen