Land steht den Gemeinden zur Seite

Zwei Mio. Euro zur Asphaltierung von Gemeindestraßen

Dienstag, 28. Juli 2015 | 15:57 Uhr

Bozen – Bei der Straßeninstandhaltung springt das Land den Gemeinden zur Seite. Heute hat die Landesregierung für die Asphaltierung von Gemeindestraßen zwei Millionen Euro aus dem Reservefonds zweckgebunden. Mit diesen Geldmitteln sollen die dringendsten Instandhaltungsarbeiten finanziert werden.

Landesweit benötigen rund 600 Kilometer an Gemeindenstraßen eine neue Asphaltierung. Da die Gemeinden mit der Straßeninstandhaltung finanziell überfordert sind, hat die Landesregierung heute beschlossen, für die Asphaltierung von Gemeindestraßen zwei Millionen Euro aus dem Reservefonds zur Verfügung zu stellen. "In diesem Jahr sind für Asphaltierungen bereits zehn Millionen mehr als im vergangen Jahr bereitgestellt worden. Diese Ergänzung von zwei Millionen ist für jene Straßen vorgesehen, die dringender Instandhaltungsarbeiten bedürfen", sagte Landeshauptmann Arno Kompatscher.

Zudem erklärte sich die Landesregierung bereit, über den Straßendienst für die Ausschreibung, Projektierung und Durchführung der Arbeiten Sorge zu tragen. "Dies würde die Gemeindekassen weiter entlasten, da die Arbeiten landesweit ausgeschrieben werden könnten und die Durchführung damit kostengünstiger und schneller zu bewerkstelligen ist", erklärte Gemeinden-Landesrat Arnold Schuler.

Zudem sprach sich die Landesregierung für die Erarbeitung eines Mehrjahresplanes aus. In diesem sollten die notwendigen Arbeiten nach Priorität aufgelistet sein. Die 600 Kilometer sollten in etwa sechs Jahren neu asphaltiert werden.  "Eine solche Programmierung stellt sicher, dass der Straßenbelag über die Jahre hinweg periodisch erneuert wird, gibt Planungssicherheit und verhindert einen Investitionsstau", so Landesrat Schuler.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen