Programm am Dienstag, den 21. Juli

35. Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach eröffnet

Sonntag, 19. Juli 2015 | 17:40 Uhr

Toblach – Großen Publikumszuspruch fand das Konzert mit dem Romanian National Symphony Orchestra, mit dem die 35. Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach am Samstag eröffnet wurden. Eröffnet wurden die Gustav-Mahler-Musikwochen mit einem von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gesponserten Konzert mit dem Romanian National Symphony Orchestra unter der Leitung von Cristian Mandeal. Auf dem Programm stand Gustav Mahlers Symphonie Nr. 1, George Enescus Rumänische Rhapsodie op.11 Nr. 1 sowie Richard Strauss’ Burleske in d-Moll für Klavier und Orchester, die souverän von Oxana Corjos interpretiert wurde.

Das Engagement der rumänischen Musiker begeisterte das Publikum und es quittierte die Aufführung mit lang anhaltendem Applaus.

Grußworte an das Publikum richteten vor dem Konzert Frau Vera Nicolussi Leck, in Vertretung des Landesrats für Kultur Philipp Achammer, der Toblacher Bürgermeister Guido Bocher und Hansjörg Viertler, der Präsident der Gustav-Mahler-Musikwochen, der den langjährigen Förderern des Festivals: der Südtiroler Landesregierung, der Region Trentino-Südtirol, der Gemeinde Toblach, der Stiftung Südtiroler Sparkasse, dem Raiffeisenverband Südtirol, der Raiffeisenkasse Toblach und den verschiedenen Sachsponsoren für die Unterstützung dankte, ohne die die Austragung des Festivals nicht möglich wäre.

Viertler warf einen Blick zurück auf 35 Jahre Musikwochen: „Die Idee damals 1981 war einfach und genial zugleich. In Erinnerung an Gustav Mahler und an seine hier in Toblach geschaffenen letzten Werke wollte man ein ihm gewidmetes Festival schaffen, das die touristische Attraktivität Toblachs steigern könne. Es war das erste erfolgreiche Modell für ein kulturtouristisches Konzept in Südtirol. Heute ist dieses Festival wohl eher ein Klassiker, mit Wurzeln in dieser Region, das gleichzeitig künstlerisch Europa im Blickfeld hat. Als Marke hat sich das Mahler-Festival inzwischen etabliert: heute mit dem Rumänischen Nationalorchester zur Eröffnung wollen wir den europäischen Anspruch unserer Musikwoche bezeugen. Inzwischen wissen wir: um Kultur zum Standortfaktor zu etablieren, bedarf es eines langen Atems, viel Motivation und finanzielle Ressourcen. Langen Atem und Motivation hatten wir in den vergangen 35 Jahren im Überfluss, die finanziellen Ressourcen waren eher beschaulich“.

Programm Dienstag, 21. Juli

17.00 Uhr, Kulturzentrum Grand Hotel, Spiegelsaal

Vortrag Angelo Foletto, Musikkritiker “La Repubblica"
Das Jüdische in Mahlers Musik
Vortrag Enzo Restagno, Musikwissenschaftler, Schriftsteller und Künstlerischer Leiter MiTo 
Das Jüdische in Schönbergs Musik

VORTRÄGE IN ITALIENISCHER SPRACHE OHNE ÜBERSETZUNG

18.30 Uhr, Kulturzentrum Grand Hotel, Gustav Mahler Saal

Matan Porat, Klavier

Leos Janácek: Sonate 1.X.1905 für Klavier

Bela Bartók: 14 Bagatellen op. 6 (1908)

Claude Debussy: Suite Bergamasque (1905)

Franz Schubert: Sonate in A-Dur D 959

Gustav Mahler: Adagietto aus der 5. Symphonie (arr. Porat)

Matan Porat ist einer der interessantesten Künstler unserer Zeit, der sich in den letzten Jahren sowohl als Pianist, als auch als Komponist einen internationalen Namen gemacht hat.

Von: ©ka