Im Amt bestätigt

Abteilung Museen: Angelika Fleckinger bleibt an der Spitze

Freitag, 29. April 2022 | 16:36 Uhr

Bozen – Die Archäologin Angelika Fleckinger ist von Landeshauptmann Arno Kompatscher zur Direktorin des Betriebs Landesmuseen ernannt worden. Als Personallandesrat hat Landeshauptmann Kompatscher heute das entsprechende Ernennungsdekret unterzeichnet, nachdem zuvor die Landesregierung grünes Licht für die Ernennung gegeben hatte. Fleckinger, die seit 2005 an der Spitze des Südtiroler Archäologiemuseums steht und seit 2018 den Betrieb Landesmuseen geschäftsführend leitet, war die einzige Teilnehmende am entsprechenden Auswahlverfahren für Führungskräfte.

Als Direktorin der vom Land abhängigen Körperschaft Betrieb Landesmuseen steht Fleckinger an der Spitze der zehn Landesmuseen mit 16 Standorten. In dieser Führungsposition folgt Angelika Fleckinger auf Karin Dalla Torre, die 2018 das Auswahlverfahren zur Besetzung der Abteilungsdirektion Denkmalpflege für sich entschieden hatte. Die Direktion des Archäologiemuseums soll in Kürze ausgeschrieben werden.

“Angelika Fleckinger kennt Südtirols Landesmuseen ausgezeichnet”, betont Landeshauptmann und Museumslandesrat Kompatscher, “sie war am Aufbau des Archäologiemuseums beteiligt und hat es viele Jahre lang erfolgreich geleitet. Ebenso hat sie die Entwicklung des Naturmuseums begleitet. Sie hat dabei Führungskompetenz, Organisationstalent und Sinn für moderne Museumsarbeit bewiesen.” Als Direktorin der Landesmuseen übernehme Fleckinger eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe, nämlich die Landesmuseen als Bildungs- und Forschungseinrichtungen für die Bevölkerung in Südtirol zu etablieren und die vielen Millionen Gäste in ansprechender Form zu informieren. Sehr gut gelungen sei dies beispielsweise mit der Dauerausstellung zur Geschichte der Autonomie Südtirols am Bozner Silvius-Magnago-Platz, für die Fleckinger als geschäftsführende Abteilungsdirektorin verantwortlich war, lobt der Landeshauptmann.

Angelika Fleckinger ist 51 Jahre alt und stammt aus Sterzing. Sie hat von 1989 bis 1995 ein Studium der Ur- und Frühgeschichte, Klassischen Archäologie und Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck absolviert, das sie mit einer Diplomarbeit zur Fundtopographie des südlichen Wipptales abgeschlossen hat. In der Folge arbeitete sie als Grabungstechnikerin im Landesamt für Bodendenkmäler, ab 1998 war sie Koordinatorin am Südtiroler Archäologiemuseum, dessen Direktion sie mit Jahresbeginn 2005 übernahm. Fleckinger war auch in der Forschung tätig, wobei ihr Hauptaugenmerk der Gletschermumie Ötzi galt. Dazu liegt auch eine Reihe von Publikationen aus ihrer Hand vor.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Wipptal

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