"Werk ohne Autor" kämpft um Auslandsoscar

Deutschland schickt Henckel v. Donnersmarck ins Oscar-Rennen

Donnerstag, 30. August 2018 | 16:05 Uhr

Elf Jahre nach seinem großen Erfolg mit “Das Leben der Anderen” soll Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck für Deutschland erneut den Auslandsoscar holen: Sein neuer Film “Werk ohne Autor” mit Tom Schilling und Sebastian Koch wurde am Donnerstag als Deutschlands Kandidat für den Auslandsoscar nominiert.

“‘Werk ohne Autor’ erzählt in einem großen epischen Bogen ein bewegendes Künstlerschicksal im Nachkriegsdeutschland, in einer Zeit, als es schwierig war, zu einer eigenen Kunstsprache zu finden”, hieß es in der Jurybegründung. “Der Film hat, unterstützt von einem grandiosen Schauspielerensemble, große poetische Momente und geht gleichzeitig einer essenziellen, auch heute noch aktuellen Frage nach: Das Finden einer eigenen Haltung.” Weltpremiere für “Werk ohne Autor” ist in der kommenden Woche beim Festival in Venedig. Dort konkurriert der Film im Wettbewerb um den Goldenen Löwen.

Henckel von Donnersmarck zeigte sich am Donnerstag “sehr glücklich” darüber, “dass die Fachjury “Werk ohne Autor” nun ausgewählt hat, um unser Land bei den Olympischen Spielen in Hollywood zu vertreten”. Der Regisseur hatte mit dem DDR-Drama “Das Leben der Anderen” im Jahr 2007 den Auslandsoscar geholt.

In Österreich will die vom Fachverband der Film- und Musikindustrie einberufene Jury aus Vertretern der Branche und der Filmschaffenden kommende Woche über den Kandidaten für den Oscar 2019 entscheiden. Anfang Oktober will die Academy dann die Liste aller Bewerber in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Kinofilm veröffentlichen. Kurz vor Weihnachten soll es eine Shortlist mit neun Kandidaten geben. Die fünf Nominierten sollen am 22. Jänner 2019 bekanntgegeben werden, am 24. Februar findet dann die Oscar-Verleihung im Dolby Theater in Hollywood statt.

Von: APA/dpa

"Werk ohne Autor" kämpft um Auslandsoscar

Deutschland schickt Henckel v. Donnersmarck ins Oscar-Rennen

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Elf Jahre nach seinem großen Erfolg mit “Das Leben der Anderen” soll Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck für Deutschland erneut den Auslandsoscar holen: Sein neuer Film “Werk ohne Autor” mit Tom Schilling und Sebastian Koch wurde am Donnerstag als Deutschlands Kandidat für den Auslandsoscar nominiert.

“‘Werk ohne Autor’ erzählt in einem großen epischen Bogen ein bewegendes Künstlerschicksal im Nachkriegsdeutschland, in einer Zeit, als es schwierig war, zu einer eigenen Kunstsprache zu finden”, hieß es in der Jurybegründung. “Der Film hat, unterstützt von einem grandiosen Schauspielerensemble, große poetische Momente und geht gleichzeitig einer essenziellen, auch heute noch aktuellen Frage nach: Das Finden einer eigenen Haltung.” Weltpremiere für “Werk ohne Autor” ist in der kommenden Woche beim Festival in Venedig. Dort konkurriert der Film im Wettbewerb um den Goldenen Löwen.

Henckel von Donnersmarck zeigte sich am Donnerstag “sehr glücklich” darüber, “dass die Fachjury “Werk ohne Autor” nun ausgewählt hat, um unser Land bei den Olympischen Spielen in Hollywood zu vertreten”. Der Regisseur hatte mit dem DDR-Drama “Das Leben der Anderen” im Jahr 2007 den Auslandsoscar geholt.

In Österreich will die vom Fachverband der Film- und Musikindustrie einberufene Jury aus Vertretern der Branche und der Filmschaffenden kommende Woche über den Kandidaten für den Oscar 2019 entscheiden. Anfang Oktober will die Academy dann die Liste aller Bewerber in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Kinofilm veröffentlichen. Kurz vor Weihnachten soll es eine Shortlist mit neun Kandidaten geben. Die fünf Nominierten sollen am 22. Jänner 2019 bekanntgegeben werden, am 24. Februar findet dann die Oscar-Verleihung im Dolby Theater in Hollywood statt.

Von: APA/dpa