Ergebnisse der Abschlussarbeiten werden präsentiert

Diplorama 15.2

Donnerstag, 23. Juli 2015 | 13:24 Uhr

Bozen – Dieses Wochenende steht Bozen im Zeichen des Designs. Von Freitag bis Samstag finden sich 93 Bewerber an der Fakultät für Design und Künste für den Admission Workshop ein – dieser entscheidet, wer die 60 neuen Studierenden des Bachelorstudiums Design sein werden. Am Samstag präsentieren 22 Studierende die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten der Öffentlichkeit im Rahmen der „Diplorama 15.2“-Ausstellung.

In den vergangenen Jahren wurden die Bewerber für ein Designstudium stets nach Tramin auf Schloss Rechtenthal geladen. „Das haben wir in diesem Jahr geändert, auch um den Bewerbern ihren zukünftigen Studienplatz zu zeigen und gleichzeitig einen direkten Dialog mit unseren Absolventen zu starten, um zu zeigen, wohin die Designwege führen können“, umreißt Dekan Prof. Gerhard Glüher das neue Konzept. „Wer bei uns Design studiert, möchte die Vorgänge und Gesetze hinter den Dingen und Zeichen erforschen. Designstudierende hinterfragen kritisch das Standardwissen und erproben neue Ausdrucksformen, mit denen die materielle und immaterielle Welt von morgen lebenswerter wird. Es gilt der Slogan: nichts geschieht zufällig, und auch die Dinge, die uns umgeben, sind Kommunikation.“

Und was diese Kommunikation ausmacht, zeigen 22 Absolventen des Bachelors Design bei der Ausstellung Diplorama 15.2, die an diesem Samstagnachmittag dem interessierten Publikum offen steht. Große, wiederkehrende Themen in den Abschlussarbeiten sind dabei Nahrung und unser Umgang mit Lebensmitteln, soziale Themen wie zum Beispiel Einwanderung, die kulturelle Position Südtirols oder das Zusammenleben.

Das Projekt „Città a tutto mondo” von Erika Baffico zum Beispiel nimmt die multikulturelle Gesellschaft in Bozen unter die Lupe. Ausgehend von drei bekannten Brettspielen – darunter Monopoli – versucht sie einen spielerischen Umgang mit den verschiedenen Aspekten des Zusammenlebens in Bozen.

Raffaella De Rossi hingegen beschreibt mit ihrem Projekt „Kunmangis” (was in Esperanto „gemeinsam speisen” bedeutet), wie die kulturelle Integration über das Essen funktionieren kann. Dafür hat sie eine Webseite kreiert, in der sie Artikel, Fotos und Videos zu ihrer Recherche der „neuen Bozner“ eingefügt hat. Über das Essen hat die Studentin einen Dialog mit den Einwanderern aufgebaut. Die Diplorama 15.2 findet am Samstag, 25. Juli statt und steht Interessierten von 14.00 bis 21.00 Uhr offen, im Hauptgebäude der Universität, Universitätsplatz 1 in Bozen.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen