Das ukrainische Kalush Orchestra sicherte sich im Vorjahr den ESC-Sieg

ESC-Chef Österdahl: Ausschluss Russlands hart, aber richtig

Freitag, 30. Dezember 2022 | 12:50 Uhr

Der Chef des Eurovision Song Contest (ESC) hat den andauernden Ausschluss Russlands aus dem Wettbewerb verteidigt. Der Schritt sei hart gewesen und sei es immer noch, sagte Martin Österdahl im Gespräch mit Abba-Sänger Björn Ulvaeus im Sender BBC Radio 4. Allerdings sei die Maßnahme gerechtfertigt. “Auch wenn wir uns nicht als politisch verstehen, sollten wir immer für die grundlegenden und ultimativen Werte der Demokratie eintreten”, sagte er.

“Dies wird ein Eurovision Song Contest, der die Werte, über die wir reden, aufrechterhält: Solidarität, Zuwendung, Vereinigung durch Musik”, so Österdahl. Russland war wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine bereits vom ESC 2022 ausgeschlossen worden. Den Wettbewerb gewann die ukrainische Gruppe Kalush Orchestra mit dem Lied “Stefania”. Damit haben die Ukrainer eigentlich das Recht auf die Austragung im Folgejahr. Da die Veranstaltung aber aus Sicherheitsgründen nicht in der Ukraine über die Bühne gehen kann, springt Großbritannien als Zweitplatzierter von 2022 mit dem Austragungsort Liverpool als Gastgeber ein. Gesungen wird im Mai.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "ESC-Chef Österdahl: Ausschluss Russlands hart, aber richtig"


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Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 1 Tag

…wwr will denn schon mit Kriegsverbrechern singend auf der Bühne stehn…

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