Ausstellung XENIA und öffentliche Diskussion

Flüchtlinge am Meraner Bahnhofsareal: Notlösung oder Chance?

Freitag, 24. Juni 2016 | 13:16 Uhr

Meran – Am Dienstag, 28. Juni wird um 18.15 Uhr im Meraner Rathaus und im Beisein der Landesrätin Dr. Martha Stocker die Ausstellung XENIA eröffnet. Es folgt eine öffentliche Diskussion. Die Ausstellung bleibt währen der Öffnungszeiten der Gemeindebüros zugänglich.

Neununddreißig Studierende an der Architekturfakultät Innsbruck haben sich mit dem temporären Verbleib der Flüchtlinge am Bahnhofsareal in Meran auseinandergesetzt. Auf der Suche nach neuen Denkansätzen sind Lösungsvorschläge entstanden, die den Integrationsgedanken vordergründig behandeln und die Unterkunft als neues Wohnmodell vorschlagen. Zu sehen sind Projekte und Modellstudien.

Ausgestellt wird auch ein von den Schülern der Klasse 4D des Kunstgymnasiums angefertigter Wandteppich. Wöchentlich trafen sie sich die Jugendlichen im Ex-Arbeiterwohnheim mit den Geflüchteten aus Westafrika und Asien und stickten gemeinsam mit ihnen an einem großen Tuch. Darauf ist die geografische Karte Afrikas, Europas und Asiens abgebildet, auf der die Wege der einzelnen Teilnehmer von ihrem Herkunftsland bis nach Meran eingezeichnet und dann eingestickt werden. Das vorbereitende Einzeichnen der Wege auf Papier dauert nur wenige Sekunden, das Einsticken dieser Linien auf dem Tuch erfordert viel mehr Zeit, die eigentliche Reise hat oft Jahre gedauert. Diese drei unterschiedlichen Zeitebenen des kurzen Skizzierens, des länger andauernden Einstickens, der oft jahrelangen Reise vermischen sich im Prozess des gemeinsamen Arbeitens und schaffen Raum und Zeit für Erinnerungen und Erzählungen, die berühren und Verständnis schaffen.

Salzburger Bürgermeister Heinz Schaden beglückwünscht Carl Defranceschi zu seinem 70. Geburtstag

Am 23. Dezember 2000 unterzeichneten die Bürgermeister Franz Alber (Meran) und Josef Dechant (Salzburg) ein Abkommen zur Städtepartnerschaft. Fast sechzehn Jahre sind inzwischen vergangen und durch den regen kulturellen Austausch hat sich aus der institutionellen Freundschaft  auch zwischenmenschliche Verbundenheit entwickelt. So ist es kein Zufall, dass der heutige Bürgermeister der Mozartstadt Heinz Schaden kürzlich in Meran weilte, um den ehemaligen Gemeinderat und Tourismusreferenten Carl Defranceschi zu seinem 70. Geburtstag zu beglückwünschen. Defranceschi leistete einen wichtigen Beitrag zum Aufbau der Beziehungen zur Salzburger Stadtregierung geleistet hat. Bei der Geburtstagsfeier mit dabei war auch Bürgermeister Paul Rösch.

Von: ©mk

Bezirk: Burggrafenamt