Neununddreißig Studierende an der Architekturfakultät Innsbruck haben sich mit dem temporären Verbleib der Flüchtlinge am Bahnhofsareal in Meran auseinandergesetzt

Flüchtlingsunterkünfte am Bahnhofsareal: Ausstellung XENIA eröffnet

Dienstag, 28. Juni 2016 | 19:23 Uhr

MeranHeute Abend wurde im Meraner Rathaus und im Beisein der Landesrätin Dr. Martha Stocker, des Meraner Bürgermeister Paul Rösch und des Vizebürgermeisters Andrea Rossi die Ausstellung XENIA eröffnet.

Neununddreißig Studierende an der Architekturfakultät Innsbruck haben sich mit dem temporären Verbleib der Flüchtlinge am Bahnhofsareal in Meran auseinandergesetzt. Auf der Suche nach neuen Denkansätzen sind Lösungsvorschläge entstanden, die den Integrationsgedanken vordergründig behandeln und die Unterkunft als neues Wohnmodell vorschlagen. Zu sehen sind Projekte und Modellstudien.

Ausgestellt wird auch ein von den SchülerInnen der Klasse 4D des Kunstgymnasium angefertigter Wandteppich. Wöchentlich trafen sie sich die Jugendlichen im Ex-Arbeiterwohnheim mit den Geflüchteten aus Westafrika und Asien und stickten gemeinsam mit ihnen an einem großen Tuch. Darauf ist die geografische Karte Afrikas, Europas und Asiens abgebildet, auf der die Wege der einzelnen Teilnehmer von ihrem Herkunftsland bis nach Meran eingezeichnet und dann eingestickt werden. Derzeit sind in Meran – in den ehemaligen Arbeiterhäusern an der 4.-November-Straße und im Haus Arnika in Untermais, insgesamt 150 Flüchtlinge untergebracht. Die Ausstellung bleibt während der Öffnungszeiten der Gemeindebüros zugängli

Von: ©ka