Buchmesse Frankfurt lockt Besucher in Scharen an

Frankfurter Buchmesse heuer mit 208 Verlagen aus Österreich

Montag, 01. Oktober 2018 | 11:35 Uhr

Auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vom 10.-14. Oktober präsentieren sich 208 österreichische Verlage. 26 davon sind am österreichischen Gemeinschaftsstand vertreten, der am ersten Messetag um 11 Uhr eröffnet wird. Auch heuer sind die IG Autorinnen Autoren wieder vor Ort vertreten und präsentieren diesmal 600 Neuerscheinungen aus 175 österreichischen Verlagen.

Dieses Jahr setzte sich die IG als Themenschwerpunkt für die Buchmessen in Frankfurt und Wien den Zu- und Umgang mit demokratischen Grund- und Freiheitsrechten. Die Ausstellung wird erneut von einem Katalog begleitet, in dem 1.596 Neuerscheinungen und 1.814 Backlist-Titel vorgestellt werden. Zusammengestellt wurde der Katalog von Vertretern österreichischer, deutscher und Schweizer Verlage.

Ebenfalls wieder zu hören: Das “Literadio”. Bis zu 4 Stunden täglich werden Informationen rund um das Thema Literatur gesendet. Unter den präsentierten Autoren finden sich beispielsweise Eva Rossmann, Topsy Küppers und Andrej Kurkow.

Generell rechnet die Frankfurter Buchmesse in diesem Jahr mit einem Ausstellerzuwachs von knapp drei Prozent. Das Wachstum kommt allein aus dem Ausland. “Wir sind inzwischen bei einem Verhältnis 70:30”, sagt Kommunikationschefin Katja Böhne. Die USA seien zurück, Südostasien und Afrika so stark wie nie. Deutschsprachige Verlage sind weniger dabei als zuvor.

Rund eine Woche vor Beginn der Messe gehen die Organisatoren davon aus, dass rund 7.000 Teilnehmer aus 105 Ländern auf die weltgrößte Bücherschau kommen. Rund 9.800 Journalisten sind akkreditiert. Im vergangenen Jahr kam mehr als eine Viertel Million Besucher nach Frankfurt.

EU-Außenkommissarin Federica Mogherini wird am 9. Oktober die Eröffnungsrede halten. Auf der Eröffnungs-Pressekonferenz spricht die nigerianische Autorin Chimamanda Ngozi Adichie. Gastland ist in diesem Jahr Georgien, den Ehrengastpavillon eröffnet der georgische Premierminister Mamuka Bachtadse.

Von: apa