IDEA UNIKA läuft vom 9. Juli bis zum 30. September

IDEA UNIKA: St. Ulrich wird zur Galerie unter freiem Himmel

Montag, 29. Juni 2015 | 16:15 Uhr

St. Ulrich – Im Sommer hat in Gröden traditionell die Kunst Hochsaison: Ab 9. Juli verwandeln Bildhauer und Maler  der Vereinigung UNIKA den Ortskern von St. Ulrich in einen attraktiven Ausstellungsraum unter freiem Himmel. Die Initiative nennt sich IDEA UNIKA und wird heuer zum ersten Mal und in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein und der Gemeinde St. Ulrich ausgetragen.

An sieben Standorten in der Fußgängerzone, dem Kirchplatz und dem Kreisverkehr am Ortseingang, stellen die UNIKA-Künstler sieben ihrer Werke aus (sechs Skulpturen, ein Bild). „Gezeigt werden höchst unterschiedliche Motive, die – jedes auf seine ganz eigene Art – das Interesse der Passanten auf sich ziehen wird“, ist UNIKA-Präsident Filip Moroder Doss überzeugt.

So bildet etwa das Werk „Bürokratie“ eine angekettete Waldameise ab, die symbolisch dafür steht, wie Menschen heutzutage in den Zwängen der Bürokratie gefangen sind. Ein weiteres, „Klimawandel“, beschäftigt sich mit dem Phänomen der Erderwärmung, während „Migration“ die tragische Geschichte von Flüchtlingen darstellt, die ihr Land, ihre Familie und ihr Zuhause verlassen müssen. „Die Themen, welche unsere Künstler völlig frei wählen durften, sind von hoher Aktualität und gesellschaftlicher Relevanz“, so Moroder Doss.

IDEA UNIKA läuft vom 9. Juli bis zum 30. September und kann zusätzlich mit einigen Höhepunkten aufwarten: „Dazu zählt der Besuch des renommierten italienischen Kunstkritikers Andrea Baffoni am 22. Juli, sowie die Serata UNIKA am 31. Juli, bei der die ausgestellten Kunstwerke einen Abend lang in einem eindrucksvollen Licht zu sehen sein werden.“

Ziele der Ausstellung IDEA UNIKA, die fortan abwechselnd mit der „Biennale Gherdëina“ im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden soll, seien zum einen die Sichtbarkeit der Grödner Handwerkskunst zu steigern und zum anderen einen Vorgeschmack auf die Skulpturenmesse UNIKA ab 20. August im Tennisscenter Runggaditsch zu geben.

Von: ©lu