Ungewöhnliche Aktion am Dom

Innsbrucker Dom ziert bis September feministischer Spruch

Samstag, 28. Juli 2018 | 17:31 Uhr

Seit Freitagvormittag ziert eine politische Botschaft das Gerüst des Innsbrucker Doms, der derzeit saniert wird. Die 56 Quadratmeter große, mit Kabelbindern auf Tüll gestickte Aufschrift “Solange Gott einen Bart hat, bin ich Feminist” stammt von der Innsbrucker Künstlerin Katharina Cibulka, die ihre Kunstaktion “Solange” auch bereits an der Akademie der bildenden Künste Wien sichtbar gemacht hat.

Cibulka weist mit XXL-Sprüchen an Baugerüsten auf feministische Themen hin, berichteten die Tiroler Tageszeitung und der “Spiegel Online”. Die 91 Zentimeter hohen Buchstaben sind nicht zufällig im Kreuzstichmuster gewählt. “Mit Stickrahmen und Kreuzmuster wurden Frauen jahrhundertelang beschäftigt und zu Haus gehalten, statt ihnen Zugang zu Männerdomänen zu gewähren”, sagte Cibulka.

Entgegen dem Bericht auf Spiegel Online war der Tiroler Bischof Hermann Glettler nicht in das Projekt “Solange” involviert. Die mit pinken Kabelbindern auf Tüll gestickte Aufschrift “Solange Gott einen Bart hat, bin ich Feminist” auf dem Gerüst des Innsbrucker Doms sei in Zusammenarbeit der Künstlerin Katharina Cibulka mit Dompropst Florian Huber entstanden, stellte die Projektsprecherin klar.

Ebenso involviert sei der Kunstraum Kirche gewesen. “Der Bischof war zu keinem Zeitpunkt in den Entstehungsprozess involviert”, sagte Birgit Schmoltner gegenüber der APA. Er sei Freitagabend aber bei der Eröffnung dabei gewesen und habe sich davon begeistert gezeigt.

Dompropst Huber habe darum gebeten, “Feminist” für den Text zu wählen, damit klar würde, dass er persönlich dahinterstehe, hieß es auf “Spiegel Online”.

Von: apa

Kommentare

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11 Kommentare auf "Innsbrucker Dom ziert bis September feministischer Spruch"


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brunner
brunner
Superredner
19 Tage 16 h

Kronke Leit……und der Bischof mocht a nou mit…..zum Schamen….null Respekt vor nicht…sollen zum Kiffen und ihren Kunstsch… in ihr Takatukalond fohren….

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
19 Tage 7 h

ein Grund mehr.. warum mir diese Religion völlig u n glaubwürdig erscheint.

gwin
gwin
Tratscher
19 Tage 6 h

brunner, jeder christliche mystiker und jede christliche mystikerin könnte dir sagen, dass gott keinen bart trägt. jesus soll einen getragen haben, das könnte man sich noch sagen lassen, aber selbst da müsste man sich überlegen ob er so blass war wie man ihn meist darstellt. real würde er weit mehr manchem syrern ähneln, kommt ja auch aus der gegend.

Oltvatrische
Oltvatrische
Tratscher
19 Tage 3 h

i glab kaum, daß a gläubigo mensch onspruch erheb zi wissn wie gott ausschaug. des isch lai wiedo amol a unnötiga provokation in glaubn ins lächerliche zi ziachn. worum mocht se net ihrn kitsch af a mosche. oder a ortodoxn kirche in russlond.

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
18 Tage 19 h

Naja Dummheit kennt keine Grenzen. Auf der einen Seite eine Ideologie die sich anmaßt gottes Antlitz zu kennen, auf der anderen seite eine Religion die den dreifaltigen Gott (absichtlich) fehl interpretiert. Vater, Geist (ruah=weiblich) und Sohn (Kind = sächlich). Die zwei Energien die alles bestimmen und im kind (sächlich) ihren Ausgleich und Sinn finden. Gott schuf die Welt nach seinem Ebenbild. Schaut in die Natur, überall findet man seine blaupause.

wellen
wellen
Superredner
19 Tage 23 h

Des ist ein Bischof! Nicht so wie andere, nur Prunk und Pomp und salbungsvolke Sprüche.

thomas
thomas
Universalgelehrter
19 Tage 22 h

jo, schun mutig. Etwas Effekthascherei ist aber auch dabei

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Tratscher
19 Tage 18 h
Zitat Rockefellers über Femminismus “Der Feminismus ist unsere Erfindung aus zwei Gründen: Vorher zahlte nur die Hälfte der Bevölkerung Steuern, jetzt fast alle weil die Frauen arbeiten gehen. Ausserdem wurde damit die Familie zerstört und wir haben dadurch die Macht über die Kinder erhalten. Sie sind unter unserer Kontrolle mit unseren Medien und bekommen unserer Botschaft eingetrichtert, stehen nicht mehr unter dem Einfluss der intakten Familie. In dem wir die Frauen gegen die Männer aufhetzen und die Partnerschaft und die Gemeinschaft der Familie zerstören, haben wir eine kaputte Gesellschaft aus Egoisten geschaffen, die arbeiten (für die angebliche Karriere), konsumieren (Mode,… Weiterlesen »
NixNutz
NixNutz
Superredner
19 Tage 5 h

So a bledsinn. Fehl am plotz! De gonzn feministn solln amol still sein! Mittlerweiler werdman jo schun als monn mwhr benochteiligt!!

aristoteles
aristoteles
Tratscher
18 Tage 20 h

femministinnen grausen mi brutal

gapra
gapra
Superredner
17 Tage 4 h

@aristoteles Das glaub ich aufs Wort, so geht es schwachen Männern häufig.

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