Günther Groissböck ging leer aus

International Opera Awards: Österreicher gingen leer aus

Dienstag, 10. April 2018 | 10:15 Uhr

Bei der Vergabe der International Opera Awards gestern, Montag, Abend in London sind die österreichischen Nominierten leer ausgegangen. Als beste neue Opernproduktion wurde “Billy Budd” am Teatro Real Madrid in der Regie von Deborah Warner ausgezeichnet – William Kentridges “Wozzeck” bei den Salzburger Festspielen war in dieser Kategorie ebenfalls nominiert gewesen.

Auch Bariton Günther Groissböck hatte unter den “Besten Sängern” das Nachsehen gegen Gewinner Piotr Beczala, als bestes Opernhaus wurde die Bayerische Staatsoper ausgezeichnet – und nicht die ebenfalls nominierte Grazer Oper. Weitere wichtige Auszeichnungen gingen an Vladimir Jurowski als Dirigent, Mariusz Trelinksi für die Regie, Malin Byström als beste Sängerin sowie das Verdi Festival in Parma als bestes Festival. Das Orchester des Teatro alla Scala in Mailand darf sich über den Preis für das beste Opernorchester freuen, Teodor Currentzis’ MusicAeterna ging zwar in dieser Kategorie leer aus, wurde aber in der Kategorie Chor ausgezeichnet.

Für die Wiederentdeckung eines Opernwerks waren das Linzer Landestheater mit Paul Hindemiths “Die Harmonie der Welt” und die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik mit Reinhard Keisers “Oktavia” im Rennen – der Preis ging schließlich zwar an einen US-österreichischen Komponisten, allerdings am Opernhaus Frankfurt: Dort hatte man Ernst Kreneks “Drei Opern” herausgebracht.

Von: apa

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