Gedächtnistag des Leidens und Sterbens Jesu

Karfreitagsliturgie mit Bischof Muser

Freitag, 03. April 2015 | 17:44 Uhr

Bozen – Diözesanbischof Ivo Muser stand heute der Karfreitags-Liturgie im Dom zu Bozen vor.

Der Karfreitag, der Gedächtnistag des Leidens und Sterbens Jesu, ist ein Tag der Trauer und ein Tag des Fastens. Um 15.00 Uhr, zur Todesstunde Christi, findet die Karfreitagsliturgie statt; es wird keine Eucharistie gefeiert, sondern zu Beginn der Feier zieht der Bischof schweigend in den Dom ein und legt sich als Zeichen der Trauer vor dem Altar auf den Boden. Die christliche Gemeinde verstummt, lässt nur noch das Wort Gottes reden. Dies wird deutlich in der liturgischen Feier, die aus drei Teilen besteht: Wortgottesfeier mit der Leidensgeschichte Jesu und den „Großen Fürbitten“, Kreuzverehrung und Kommunionfeier.

Der morgige Karsamstag ist der Tag der Grabesruhe Christi. Am Karsamstag finden keine Gottesdienste statt; auf den Altären stehen weder Kerzen noch Blumen noch irgendwelcher Schmuck.

In der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag wird im Gottesdienst die Auferstehung Jesu von den Toten gefeiert. In dieser Nacht verwandelt sich die Trauer in Freude. In dieser Feier wird deutlich, dass Gott ein Gott des Lebens ist und dass alle Getauften im Dienst dieses Gottes, der die Liebe ist, stehen.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen