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“Picasso – Gorky – Warhol” ab 1. Juli in Kunsthalle Krems

Mittwoch, 27. Juni 2018 | 13:57 Uhr

Die neue Ausstellung “Picasso – Gorky – Warhol. Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Sammlung Hubert Looser” in der Kunsthalle Krems veranschaulicht mit über 150 Werken das Spannungsverhältnis zwischen Dreidimensionalität und Linearität. Die Schau – zu sehen ab Sonntag – wurde am Mittwoch in der Schweizerischen Botschaft in Wien vorgestellt.

Die Schweizer Sammlung Hubert Looser zählt zu den herausragenden europäischen Privatsammlungen moderner und zeitgenössischer Kunst. “Die Kremser Ausstellung veranschaulicht den Werdegang meiner Sammlung von den 1960er-Jahren bis heute. Vom zuerst mehr regional Schweizerischen zum Internationalen und zu kunsthistorisch Gewichtigem”, so Looser. Seine Sammlung hat der ehemalige Unternehmer, der als Philanthrop in den vergangenen drei Jahrzehnten über 40 humanitäre Projekte unterstützt hat, in eine Stiftung eingebracht.

Die Ausstellung in Krems zeigt u.a. Werke von Pablo Picasso, Arshile Gorky, Willem de Kooning, Cy Twombly, Andy Warhol, Agnes Martin, Roni Horn und Richard Serra. Man begegnet einer Tuschezeichnung von Gorky aus den 1930er-Jahren ebenso wie Blättern von Serge Brignoni, den kreiselnden Linien von Lenz Klotz ebenso wie den kritzeligen Spuren von Cy Twombly. Eigens für die Kunsthalle steuert die französische Künstlerin Fabienne Verdier ein neues Werk bei. Kurator Florian Steininger, Direktor der Kunsthalle Krems, sieht die Linie als markante Konstante der Sammlung: “Dieses Kapitel machen wir in Krems zum Ausstellungsthema.”

Weiters wird in der Kunsthalle Krems sowie in der Dominikanerkirche die Schau “Spaces” mit Arbeiten der österreichischen Medien- und Objektkünstlerin Eva Schlegel präsentiert. Als Grundmotiv der von Andreas Hoffer kuratierten Ausstellung – mit Fotografien, Videos und Rauminstallationen aus den letzten fünf Jahren – fungiert der Raum. Permanent präsent ist Schlegel in der Kunsthalle Krems mit einer Glaswand, auf der unscharfe Schriftzeichen zu sehen sind. Mit der Dominikanerkirche hatte Schlegel anfangs Schwierigkeiten: “Ich fand sie hässlich.” Doch in der Thematisierung der Leere des säkularisierten Raums mit den Mitteln der Spiegelung fand sie letztlich eine lohnende künstlerische Herausforderung.

(S E R V I C E – Kunsthalle Krems: “Picasso – Gorky – Warhol. Skulpturen und Arbeiten auf Papier. Sammlung Hubert Looser”, Kunsthalle Krems und Dominikanerkirche: “Spaces. Eva Schlegel”, beide Ausstellungen 1. Juli bis 4. November, in der Dominikanerkirche bis 14. Oktober. www.kunsthalle.at)

Von: apa

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