Sabine Derflinger kann sich über Förderung freuen

Sabine Derflinger dreht Dokumentarfilm über Johanna Dohnal

Donnerstag, 23. November 2017 | 14:20 Uhr

Einen kleinen Feminismus-Schwerpunkt hat der Filmfonds Wien in seiner aktuellen Förderrunde gesetzt: Sabine Derflinger kann sich über Geld für ihre Doku “Wir wollen die Hälfte vom Kuchen” freuen, bei der sich die Regisseurin der feministischen Ikone Johanna Dohnal widmet. Noch im Stadium der Projektentwicklung ist “Feminism What The Fuck” von Katharina Mückstein über die laufende Debatte.

Insgesamt gab es 1,61 Mio. Euro für elf Projekte. Darunter findet sich auch der Dokumentarfilm “Kraftwerk der Gefühle” von Stephanus Domanig, der darin hinter die Kulissen der Wiener Staatsoper blickt. Martin Schilt widmet sich in “Rabenvögel – Schwarze Chronisten” hingegen den titelgebenden Federträgern, während die Protagonisten von Ernst Kaufmanns “The Big Jump” als Skiflieger sich ebenfalls – zumindest kurzzeitig – in die Lüfte aufschwingen. Und schließlich lässt Wolfgang Groos in seiner neuen Verwechslungskomödie “Kalte Füße” – einer deutsch-österreichischen Koproduktion – einen Kleinkriminellen zum Pfleger werden.

Unter den Werken, die noch im Stadium der Projektentwicklung sind, findet sich Georg Weissgrams Tragikomödie “Die letzten Tage im Paradies” um Claire, die ihr Ehegelübde erneuern möchte, aber kalte Füße bekommt. Und auch Peter Brunner arbeitet noch an seinem Horrorfilm “Die gespaltene Zunge” über einen geistig behinderten jungen Mann, der mit seiner Mutter in den Alpen lebt, bis eines Tages ihr Pachtgrund zum Tourismusgebiet werden soll.

Von: apa