Zeichnungen aus den 50er bis zu den 80er Jahren sind zu sehen

Statt Siebdruck: Andy Warhols Zeichnungen in New York

Dienstag, 12. Februar 2019 | 08:55 Uhr

Wie wichtig Zeichnungen und Skizzen von Hand im Schaffen von Pop-Art-Pionier Andy Warhol (1928-1987) waren, wird oft übersehen. Die Ausstellung “By Hand” in der New York Academy of Art zeigt nun Zeichnungen Warhols aus den 50er bis zu den 80er Jahren. Zu sehen sind mehr als 150 Illustrationen, von denen viele noch nie in den USA gezeigt wurden.

Auch Warhol-Fans, so die Hoffnung, können den Künstler darin von einer völlig neuen Seite entdecken. “Die Menschen sollten wissen, welch wichtige Rolle das Zeichnen in Andy Warhols künstlerischem Leben spielte”, sagte Academy-Präsident Vincent Fremont.

“Ohne Ablenkung” hebe diese Ausstellung Warhols “innovativen Prozess und seine Experimente hervor, die Stift und Tinte, Kugelschreiber, die “blotted line”-Technik, Graphit und Acrylfarbe umfassten.” Die noch bis 10. März laufende Ausstellung wird auch als “eine Art Heimkehr” beworben, da Warhol 1982 zu den Mitgründern der Kunstakademie zählte.

“By Hand” kommt parallel zu einer Warhol-Retrospektive im Whitney Museum, die noch bis 31. März zu sehen ist. Es ist die erste große Warhol-Rückschau in den USA seit 1989. Dank neuer Materialien und Forschungsergebnisse seit dem Tod des Künstlers im Jahr 1987 verspricht sie, “Warhol in das 21. Jahrhundert zu führen”.

Von: APA/dpa

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